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Cascabel
Sr. Member
Anmeldedatum: 09.12.2004
Beiträge: 139
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M.E. kompensiert die höhere Lebensqualität in CR so einiges an Kohle, die man in D braucht, um sich eine vermeintlich besser Lebensqualität zu verschaffen, sei es das neue Auto, schicke teure Möbel, coole Klamotten und 3 Auslandsreisen im Jahr. Und dafür malochen die Leute hier bis zum Umfallen. Grade um dieser Scheinwelt und Tretmühle zu entkommen, wandern doch die Meisten in solche Länder wie CR aus.
Das man auch dort Geld benötigt, ist ja mal klar. Ich persönlich benötige jedoch nicht so viel davon wie in D. Schon allein wegen der ganzen Kosten, die in CR entfallen oder günstiger sind.
Es ist aber eine individuelle Geschichte wie viel Geld man benötigt, um zufrieden zu sein. Dem einen reichen halt 300 USD, dem anderen reichen 2000 nicht.
Meine persönliche Einstellung ist, dass ich die vielen Ferz, die ich in D habe bzw. hatte nicht mehr brauche, weil mir ganz andere Dinge wichtiger geworden sind. Pefer hat davon schon einige aufgeführt.
Aber es gibt auch Dinge, auf die ich zumindest dauerhaft nicht verzichten möchte, wie mein Bierchen oder ein Auto, das von mir aus uralt ist, aber fährt.
Ab und an will auch mal Essen gehen oder in die Disse. Muss aber nicht jeden Tag sein.
Und dafür werde ich auch arbeiten und wenn mehr Geld dabei rumkommt, wie geplant- bueno. Wenn nicht, auch gut. Dafür genieße ich dann die anderen Dinge, die es kostenfrei gibt.
Vor allem aber sollte man seine persönliche Einstellung überdenken, bevor man auswandert, sonst endet man ganz schnell als frustrierter Deutscher im Ausland und davon gibt es ja auch eine Menge.
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| 21.11.2006, 04:27 |
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pefer
Gast
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Ola casbael, ola jbreal, in der Tat ist es eine Frage der Beduerfnisse. Setzen wir den Begriff doch in das gute alte deutsche Wort "Sehnsucht", dann stimmt es eher.
Costa Rica hat meine Sehnsuechte beruehrt und hier finden viele auch ihre Erfuellung. Nicht alle, das kann es nicht, da es die Vollkommenheit nicht gibt, aber ausreichend, um so zu leben wie ich lebe und nie wieder nach Deutschland zu wollen.
Ich habe mich 5 Jahre lang mit der Frage auseinander gesetzt, ob ich nach CR komme und wovon ich hier dann leben werde. Als Kuenstler ist es schwieriger, aber auch freier. Gemeinsam mit meiner Rundfunkanstalt fanden wir fuer die ersten Jahre einen Weg. Da nichts vorausplanbar ist im Leben, war ich mit diesem Einstieg zufrieden.Ich konnte uns vom Verdienst ein Haeusschen bauen, etwas, das ich in Deutschland niemals haette tun koennen. Ich haette da auch keinen Garten mit Orchideen und keinen Vorgarten mit Orangen und Zitronen und Papaja, ich haette da nur Beton vor der Tuer.
Ich hatte auch ein Auto, aber das verschlang fast nur Reperaturkosten, jetzt habe ich keines mehr, aber es wird wieder ein gebrauchtes kommen.
Anders als jbreal meint, verfuege ich ueber sehr grosse Phantasie, aber wohl im Gegensatz zu dir habe ich eben andere Sehnsuechte, das muss man akzeptieren, das tust du auch.
Fuer mich ist Costa Rica nicht nur ein Naturland, sondern es findet sich hier auch unendlich viel an Geschichte, die unsere alte Heimat Deutschland ebenso tangiert wie unser persoenliches Leben und Wohlbefinden, oft genug unbemerkt oder auch unbewusst.
Lassen wir es dabei: Etwas mehr Geld wuerde mir und meiner Familie gut tun, aber die Umstaende sind keinesfalls so, dass ich jammere und sage: Gott lebe ich besch.... Ueberhaupt nicht.
Ich gebe cascabel voellig recht: man muss es vorher wirklich pruefen was man tief in sich will. Wenn ich mitunter lese "war in costa rica, toll, will hier leben, komme naechstes jahr mit kindern" dann bin ich fassungslos.
Ich bin ja auch spontan, aber eine gewisse, na, Nachdenklichkeit sollte schon sein. Ansonst sind wir an der Karibikkueste wo sie leben, die Leichenbitterminen die mit tief herabgezogenen Mundwinkeln beteuern: Ich bin gluecklich, wirklich, ich bin gluecklich.
Ich beneide keinen der genug Geld hat, ich behaupte aber auch nicht dass Geld schaden wuerde.
In diesem Sinne, wo steht der naechste Regenbogen?
Herzlich,Pefe
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| 21.11.2006, 11:04 |
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jbreal
Jr. Member
Anmeldedatum: 15.11.2006
Beiträge: 27
Wohnort: Santa Ana
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Super Jungs,
Jetzt wird das Thema richtig informativ. Das war ja auch der Sinn dieser Frage "Ausgewandert - was nun?"
Ich gebe euch allen beiden recht!
Die Forumbesucher die noch nicht in CR leben und sich mit dem Gedanken rumschlagen in das neue Preisgekröhnte Land asuzuwandern, haben hier somit etwas mehr Einblick, wie das tägliche Leben dann in Wirklichkeit sein wird und daher freue ich mich jetzt schon auf weitere Komentare von Ueber - und Lebenden im Ticoland.
Gruss
jbreal
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| 22.11.2006, 12:16 |
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MajorTom
Member
Anmeldedatum: 11.09.2005
Beiträge: 86
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Wir haben auch vor, uns in ferner Zukunft in Costa Rica nieder zu lassen. Meine Freundin (aus Costa Rica) kommt im Dezember nach Deutschland um die letzten zwei noch fehlenden Jahre bis zu ihrem Dokor zu studieren und anschliessend zieht es uns für ein paar Jahre in die USA. Der große Traum meiner Freundin ist eine eigene Klinik in Costa Rica, darauf arbeiten wir die kommenden Jahre hin. Wer weiß wie die kommenden Jahre werden,ob die Gesundheit mitmacht, aber es ist schön Ziele und Träume zu haben.
M.T.
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| 26.11.2006, 13:02 |
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AGP
Member
Anmeldedatum: 13.06.2006
Beiträge: 64
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Nun jbreal,
ich will hier mal ein wenig die Diskusion wieder in gange bringen und auch meinen Senf dazu geben.
Auch ich lebe nun schon seit mehr als 2 Jahren in Costa Rica und verfolge teils aufmerksam, teils erschreckt die Komentare und Einträge die hier von einigen Mitgliedern des Forums gemacht werden. Manche kann ich nachvollziehen.....manche nicht !!! Aber sei es wie es wolle, jeder hat eben eine andere oder besser seine eigene Vorstellung des "Pura Vida".
Es sei jedem selbst überlassen, ob er den Schritt in ein anders fremdes Land und Leben wagen will, ob er es blauäugig oder wohl überlegt tut, oder sich seinen Lebenstraum erfüllt oder in einen Alptraum gerät. Jeder ist seines Glückes Schmied !!!
Der eine kann mit 300$ im Monat leben und ist dabei glücklich (Hallo Peter sei gegrüsst), der andere kann es nicht. Geld ist keine Frage des Glücklichseins. Ich kenne Pefer und weiss, das es ihm hier weniger ums Geld geht. Er hat eine Indigena mit 4 Kindern geheiratet und sich der Kinder angenommen. Auch wenn er nicht viel Mittel zur Verfügung hat, so lebt er dennoch glücklich mit seiner Familie und sorgt für sie..........ist das Eigennutz?? oder eine Frage des Geldes ?? Ich kann dazu nur eines sagen......Hut ab und Respekt !!!! und wenn er dabei glücklich ist, dann ist das PURA VIDA !!!
Doch ich für meinen Teil definiere mein eigenes¨"PURA VIDA" anders. Ich habe Deutschland nicht verlassen um mich hier im "gelobten Land" einschränken zu müssen......im Gegenteil !!. Ich mache hier mit meiner Familie das, wass ich mir in Deutschland mit den gleichen Mitteln nicht erlauben konnte und das kostet natürlich Geld.........ich komme mit 300$ im Monat nicht aus...und will es auch garnicht........ich geniesse das Leben unter Ticos, die atemberaubende Natur, das herrliche Wetter und einiges mehr. Ich fahre mit meiner Familie zum Strand wann immer wir Lust dazu haben, wir gehen sehr oft ins Restaurant zum Essen, liegen viel am Pool, sitzen Abends auf der Terrasse im Whirlpool bei einem Glas Wein und geniessen unser Leben. Natürlich arbeite ich zwischendurch auch noch um die Brötchen zu verdienen, aber das musste ich in Deutschland auch, doch oft im Restaurant Essen gehen und die anderen Annehmlichkeiten konnte ich mir in Deutschland in dieser Art nicht leisten.
Fazit ist : Ich bin nach Costa Rica gegangen, weil es uns hier besser geht und nicht um mich in irgendeiner Art einschränken zu müssen nur weil ich in einem anderen Land leben will (von dem Viele glauben es sei das Paradies) und von Deutschland die Schnautze voll habe.
Dies ist für mich "PURA VIDA".
Aber ich weiss schon was jetzt hier wieder einige denken..........jaja, der hat Kohle und hat leicht reden, da kann man sich das Leben schon schön machen !!!
Aber genau das ist der Punkt !!! Wer keine ausreichenden Mittel hat, der muss sich entweder extrem einschränken oder da bleiben wo er jetzt ist. So einfach ist das !!! Keine Arme...keine Kekse.
Dies ist mitnichten das Land wo Milch und Honig fliessen....und erst recht kein Einwanderungsland.....aber hierzu habe ich im Forum ja schon ausgiebig geschrieben. Wer hierher kommt, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er nichts geschenkt bekommt und alles was er zum Leben braucht in Form von Geld mitbringen muss !!. Selbst wer gute Ideen hat, wird sie ohne ausreichende finanzielle Mittel hier nicht verwirklichen können. Ich kann nur jedem der hierher auswandern will den gutgemeinten Rat geben......überlege genau was du tust !!!
Pura Vida
Andy
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| 19.02.2007, 15:27 |
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jbreal
Jr. Member
Anmeldedatum: 15.11.2006
Beiträge: 27
Wohnort: Santa Ana
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 Volltreffer
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. So denke ich auch und ich hatte eigentlich dieses Thema eröffnet um den Leuten die so wahnsinnig interessiert sind nach Costa Rica auszuwandern einen besseren Einblick zu bekommen, wie das Leben dann sein wird wenn sie nur... oder wenn sie so viel ... zur Verfügung haben.
Durch die Aussagen von hier lebenden Leuten in diesem Thema können sich alle Leute Ihre eigene Meinung bilden.
Irgendwo habe ich auch klargestellt, dass ich pefer verstehen kann und ich absolut nichts gegen seine Lebensweise sagen will sondern Ihn in seiner Art respektiere, aber verpöne es wenn er der Meinung ist, dass 300 US$ für ne Familie ausreichen.
99% der Leute die nach Costa Rica auswandern, wollen leben und nicht überleben.
Trotz alledem danke ich allen die hier oder in anderen Themen einen Beitrag schreiben, die Grundidee ist ja Wissen weiterzugeben und das macht das Forum so wertvoll.
Grus jbreal
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| 19.02.2007, 19:27 |
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AGP
Member
Anmeldedatum: 13.06.2006
Beiträge: 64
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 Volltreffer
Nun, dann sind wir ja einer Meinung.!!
Aber ich für meinen Teil bin langsam müde immer und immer wieder das gleiche über dieses Thema zu schreiben.........erschreckend viele Leute wollen es einfach nicht kappieren. Deshalb habe ich auch für mich beschlossen nicht weiter über dieses Thema zu referrieren............soll doch jeder selbst herausfinden wie das Leben hier wirklich ist.
Aber wenn du Lust hast, dann können wir uns gerne mal auf ein Bier treffen.
Pura Vida
Andy
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| 20.02.2007, 02:03 |
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AGP
Member
Anmeldedatum: 13.06.2006
Beiträge: 64
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 Noch was !!!
Achja.........hätte ich fast vergessen zu fragen.
Ich lese hier im Forum ständig Fragen wie: Wie kann ich am besten auswandern, oder wieviel Geld kann man verdienen, oder was kostet ein haus, usw. Aber ganz selten lese ich hier mal die Gründe...........Nun die Frage:
WARUM wollt ihr denn nach Costa Rica auswandern  ?? Den Grund warum ich hier lebe kenne ich, aber mich würden schon mal die Gründe der anderen interessieren.
Also los........rann an die Tastatur und erzählt hier einfach mal, warum ihr unbedingt auswandern wollt.
Pura Vida
Andy :
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| 20.02.2007, 11:21 |
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scr
Jr. Member
Anmeldedatum: 04.01.2007
Beiträge: 1
Wohnort: Santa Ana
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Das ist mein erster Beitrag hier nachdem ich die letzten Monate nur mitgelesen habe... also erstmal HALLO an alle Mitglieder des Forums...
Ich war das erste Mal 1994 in C.R. und ab 95 habe ich jedes Jahr 4-6 Monate hier gelebt und den Rest des Jahres in Deutschland. Dabei hat man natuerlich zwangslaeufig  Ticas kennengelernt... und eine ist jetzt meine Frau  Nachdem sie dann mit mir fuer ein paar Jahre nach Deutschland ist, damit ich mein Studium beenden konnte, sind wir jetzt wieder seit fast 4 Jahren in C.R.
Wir sind hier mit 7 Koffern, einer 3 Jahre alten Tochter und sehr wenig Geld angekommen. Obwohl ich ein deutsches Unidiplom habe, 3 Sprachen spreche, Residencia und Berufserfahrung hatte, hat es 4 Monate gedauert, bis ich einen Job gefunden hatte (ok, bei einem sportsbook waere es schneller gegangen, da wollt ich dann aber doch nicht arbeiten)... Damals gabs ca. 800-900 USD brutto und man konnte davon leben, nicht im Luxus, aber es ging... Jetzt, fast vier Jahre und einige Jobwechsel spaeter, muss ich sagen, es gibt in C.R. durchaus sehr gut bezahlte Jobs  Der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt ist aber sehr gross...
Wer nach C.R. kommt, um hier als Angestellter zu arbeiten (nicht als Investor, Rentner oder Selbststaendiger) muss sich darueber im Klaren sein, das es sehr schwer ist ohne Kontakte, ohne sehr gute English- und Spanischkenntnisse einen Job zu finden. Des Weiteren wird kein serioeser Arbeitgeber jemanden ohne Residencia, also Arbeitserlaubnis, einstellen. Seitdem das neue Einwanderungsgesetz in Kraft ist, stehen darauf empfindliche Strafen. Es gibt natuerlich Wege und Moeglichkeiten bestimmte Vorgaben zu umgehen oder kreativ auszulegen  , aber wie gesagt, eine serioese Firma wird sich darauf sicher nicht einlassen.
Wieviel Geld braucht man in C.R.? Um auf deutschem Niveau zu leben, und das wollen doch die meisten hier  ( sprich: Restaurant- und Kinobesuche, mal an den Strand fahren, auch mal importierte Lebensmittel kaufen, mal abends ausgehen, usw usw...) braucht man m.M. nach mind. $1200 netto im Monat fuer eine 3-koepfige Familie, plus Kosten fuer Miete oder Kreditrate, falls das Haus finanziert ist.
Pura Vida
scr
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| 22.02.2007, 14:57 |
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Eppendorf
Jr. Member
Anmeldedatum: 01.07.2007
Beiträge: 37
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 ausgewandert - was nun?
zweimal, 2005 & 2006, war ich nun in CR, bin rumgreist im Osten & Westen, und je mehr ich kennenlernte, umso besser gefaellt mir CR. Von all diesen beitraegen hier lernte ich mehr ueber die pers. umstaende dort. --- Mich wuerde auch mal die med. versorgung interessieren. CR hat da einen sehr guten ruf, aber wie steht es um eine Krankenversicherung? Was ist bei einer normalen vers. alles inkl.? Wieviel muss man veranschlagen?
Im Nov. 2007, wieder "Pura vida", amigos
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| 17.07.2007, 22:48 |
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CHIRRIPO
Jr. Member
Anmeldedatum: 26.05.2007
Beiträge: 6
Wohnort: Cartago
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 AUSWANDERN
Die Beitraege sind immer sehr interessant - ich selbst habe eine Firma und die Leute verdienen von $ 300-$ 1500 und die viel verdienen reicht es oft genauso wenig wie bei den Mindestverdienern.
Ich denke viele Leute machen sich beim auswandern sehr wenig Gedanken ueber die Lohnstruktur in Costa Rica. In vielen Laendern machen die Leute oft 2 oder 3 jobs um zu ueberleben (siehe USA).
Ich selbst verdiene zum Glueck sehr gut - muss aber staendig Gas geben und habe fuer alle Angestellten die volle Verantwortung - d.h. ich will mir dann in meiner Freizeit auch was leisten koennen ohne auf das Geld zu schauen. Muss kein Schampus oder Lomito sein - aber ich muss raus um mich zu relaxen.
Aber ward ihr schon mal in anderen lateinamerikanischen oder asiatischen Laendern und habt auf die Preise im Supermarkt geachtet (nicht auf die Restaurantpreise ....) - das sind wirkliche Ueberlebenskuenstler. Aber ich denke dass koennen die meissten Europaer nicht - und vor den Ausnahmen Hut ab.
Aber 90% aller Auslaender im Land jammern staendig - das ist kein PURA VIDA - weil immer nur ueber die Nachteile diskutiert wird (vor allem im Forum costarica-forum.de - was ich mittlerweile als Hetzerei empfinde). Ich denke jeder soll es so machen wie er moechte - aber wir sind hier immer noch Auslaender und das wollen viele nicht einsehen. Es nicht unser Land und die vielen verzweifelten Einwanderer werden es auch nicht richten - auch wenn alle immer denken sie habe super Geschaeftsideen !!Ueber Vorteile wie guenstige Marktpreise (pefe), Strom, Wasser, Muell, etc.... wird nie erwaehnt. Ich bin mehr auf der Seite der Leute die es schaffen mit wenig Geld ueber die runden zu kommen - als Leute die Luxus leben und dann am Schluss $100 im Monat fehlen.
Reisen bildet - wenn man mal in 10-20 anderen Laendern war und nicht einfach nach Costa Rica kommt und ueber alles motzt wenn nicht alles so laueft. Ich kenne hier viele Deutsche die aus ihren eigenen vier Waenden nicht herauskommen - das ist so schlimm wie im Wirtshaus auf dem Land....
Ich selbst war 3 Jahre illegal - und da sollte man lieber ruhig sein.
Zum Abschluss will ich nur sagen - aus eigener Erfahrung - wer es nicht in D gepackt hat wird hier ziemliche Schwierigkeiten haben.
Gruesse,
CHIRRIPO
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| 22.07.2007, 21:15 |
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AGP
Member
Anmeldedatum: 13.06.2006
Beiträge: 64
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Hallo CHIRRIPO,
da bin ich absolut deiner Meinung. Doch komischerweise wollen oder besser gesagt können es einige Leute einfach nicht kappieren. Ich sags nochmal in aller Deutlichkeit : Wer keine ausreichenden Mittel mitbringt um die ersten Jahre hier zu überleben, der hat hier eine Chance wie ein Huhn in der Bratröhre. !!!!
Pura Vida
Andy
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| 23.07.2007, 08:16 |
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walti
Moderator
Anmeldedatum: 23.03.2003
Beiträge: 150
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das huhn in der bratroehre hat immerhin chancen knusprig zu werden.
auslaender ohne geld haben eher chancen verbittert zu werden.
tschuess walti
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| 23.07.2007, 17:08 |
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CHIRRIPO
Jr. Member
Anmeldedatum: 26.05.2007
Beiträge: 6
Wohnort: Cartago
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 Auswandern
Habt ihr vollkommen Recht - aber egal in welchem anderen Land der Welt ist es auch nicht anders - und das kapieren viele nicht weil sie denken sie wandern ins Paradies aus wo alles einfacher ist.
Alle Deutschen wo ich kenne und gute Geschaefte machen haben sich in Deutschland was beseite geschafft und sind dann erst hergekommen. Bei denen laueft es auch sehr gut.
Ich habe Abitur, Hotellehre und FH Tourismusstudium aber das brachte mir am Anfang nicht viel da ich erstmal keine offizielle Arbeitsgenehmigung hatte und absolut kein Geld zur Verfuegung stand. Erst nach 2 Jahren habe ich dann gute Angebote aus Europa bekommen um Firmen zu managen.
In der Zwischenzeit musste ich 2-3 Monate hart in D arbeiten - und mir Untekuenfte fuer $US 80 Monatsmiete suchen, Bocas in Cantinas essen, etc... . Aber es ging. Und ich habe nie geklagt.
Viele Gruesse,
Chirripo
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| 23.07.2007, 23:55 |
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Bienvenidos! 16.05.2008, 02:18 |
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