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Costa Rica - Panama- Nicaragua 40 Tage, 40 Nächte
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Beitrag Costa Rica - Panama- Nicaragua 40 Tage, 40 Nächte 
Insgesamt bin ich mit meiner Freundin 40 Tage durch Mittelamerika bzw. Costa Rica, Panama, Nicaragua gereist…

Unsere Ziele waren San Jose – Puerto Viejo – Cahuita – Bocas del Toro – Isla Bastimentos –
David – Boquette – San Jose – Ouepos/Manuel Antonio – Puntarenas –Samara - Tamarindo – San Juan del Sur – Granada – Laguna de Apoyo – Isla de Omitepe – Liberia – Monteverde – San Jose- Cahuita

1.Teil

Nach 15 schrecklichen Flugstunden via Cuba endlich in San Jose gelandet! Am Flughafen durfte ich dann wohl einen der unvergesslichsten Momente von dieser Reise erleben! Nach über 3 Monaten habe ich meinen Schatz wieder in meine Arme nehmen können. Sie war für 3 Monate in Guatemala und Costa Rica und hat dort Sprachschule und freiwilligen Arbeit verichtet.
Am Flughafen ging dann das feilschen um die Taxipreise los… Dank meiner fließend spanisch sprechenden Freundin war dieses Problem schnell gelöst und für 18 Dollar sind wir dann zu sechst nach San Jose gefahren! Allgemeiner Hinweis: Achtet darauf, dass die Taxifahrer in San Jose mit Maria( Uhr) fahren! Meistens wollen sie einen Festpreis machen und euch richtig Abziehen! Mehr als 1000 Colones kommen dabei nie raus!
Meine Freundin hatte ein wunderschönes Doppelzimmer in einem Nebengebäude vom Costa Rica Backpackers reserviert und nach einem leckeren Essen und dem einem oder anderen Glas Wein ging es dann in unser wunderschönes großes Bett! Wie ich es auch schon aus anderen Reisen kannte, war ich trotz des anstrengenden Fluges und wenig schlaf um 5h schon wieder hell wach!

Am nächsten Tag haben wir uns dann erstmal im Internet über die Wetterverhältnisse an Karibik bzw. Pazifikküste informiert! Ist sehr zu empfehlen, denn so hatten wir eigentlich die ganze Zeit gutes Wetter! Denn während es an der eine Küste regnet, kann auf der anderen Seite durchaus schönes Wetter sein! Ein er von vielen Gründen sich keine feste Reiseroute auszutüfteln…
Zumindest ging es dann nach einem kurzen Besuch in der San Pedro Mall( sollte man mal sehen) zur Carribian Station und da wir wie so oft auf den letzten Drücker ankamen auf dem Boden nach Puerto Viejo….
Im Nachhinein würde ich dieses Ziel wohl nicht mehr ins Visier nehmen! So viel will ich darüber auch nicht schreiben! Zwar gibt es auf dem Weg zum Punta Manzanillo eine schöne Strände wie den Punta Uva und überall Regenwald! Aber wie gesagt, muss man sich dazu erstmal einen Scooter oder einen Wagen ausleihen, was mein Budget etwas überschritten hat…
In Puerto Viejo direkt gibt es wenig schönes! Man hat zwar den Karibischen Flair der Bevölkerung aber ansonsten alles sehr Touristisch und wenig aufregend!

Nach zwei Nächten haben wir uns dann ganz schnell ins nahe gelegende Cahuita begeben!
Gleich ein ganz anderes Bild! Als Unterkunft kann ich hier nur Spencers Seaside Lodge empfehlen… Direkt am Meer, überall Palmen und Hängematten, ein Faultier als Nachbarn…
Und einen wunderschönen Strand direkt am Cahuita Nationalpark mit schönem klaren Wasser! Wenn man aus Cahuita in den Nationalpark will, kostet es sogar nicht und es ist sehr schön dicht am Wasser durch den Park zu laufen! Ein Park, der nicht so wie viele andere überlaufen ist! Hier gibt es auch ein Schildkrötenprojekt wir haben jede Menge Tiere zu sehen bekommen, wie unterschiedliche Affen, wunderschöne Schmetterlinge, Faultiere und einen Ameisenbär!
Nach Cahuita sollte man unbedingt übers Wochenende fahren und dann mall die karibische Art des Feierns in der Cocos Bar mit erleben… Eine schöne Mischung aus Einheimischen und Travelern zu Raegee und raegeeton…
Die Karibikseite ist eben ganz speziell und anderes als das sonstige Mittelamerika…

Nach 3 Nachten in Cahuita sind wir dann über BriBri und Sixaola nach Panama eingereist!
Lasst euch hier nicht vom Grenzübergang abschrecken! Und achtete darauf, dass ich nicht zur Mittagszeit hier ankommt! Für einige Zeit ist der Grenzübergang dann geschlossen und hier ist kein Ort, an dem man länger als nötig bleiben will!
Nach einem kleinen Fussmarsch über die Grenze und zahlreichen Angeboten transportiert zu werden, sollte ich euch dann mit anderen zusammentun und einen guten Preis zum nahe gelegenem Changuinola nehmen um von dort ein Wassertaxi durch die Ausläufer des Flusses zu den Bocas zu bekommen! Für 5 Dollar meine ich! Auf den Bocas direkt, ist es meiner Ansicht nach viel zu amerikanisch und nach einem Abend sind wir am nächsten tag direkt auf die nahegelegende Isla Bastimentos gefahren! Hierzu muss man einfach an den Docks fragen…
Ihr sollte euch vorher überlegen in welche Hospedaje ihr wollt, um euch direkt hinfahren zu lassen! Ich kann hier mehrere empfehlen! Wir waren in Seaview… Einfach aber sehr schon am Wassergelegen! Für 10 Dollar gab es eine Doppelzimmer mit banjo privado . Außerdem gibt es hier eine Kochgelegenheit und auf der gegeüberliegenden Seite findet man eines der wenigen Einkaufsmöglichkeiten!
Ansonsten waren wir noch bei Tio Tom frühstücken! Auch ein sehr schönes Hostel unter Österreichischer Leitung! Hier gibt es die besten Pancackes und ein deutsches Frühstück! Außerdem kann man von hier aus schöne Ausflüge machen! Man macht eine Urwaldwanderung, geht schnörcheln, fährt zu Delphinen, und zum Red Frog Beach im Nationalpark!
Ansonsten ist Bastimentos alles andere als Touristisch und es ist interessant die einheimischen zu sehen! Nach einem wunderschönen ca. 20 min Fussmarsch über die Insel kommt man zum wunderschönem Playa Wizzard! Hier ist man ziemlich für sich und kann wunderschön spazieren gehen!
Bastimentos ist also für mich ein muss!

Nach drei Tagen sind wir dann via Bocas und Almirante nach erstmal nach David gefahren!
In Städten wie David in Panama oder Puntarenas in Costa Rica, sollte man schon etwas mehr für eine Übernachtung ausgeben oder sie gar gänzlich streichen! Wir kamen zu mindestens nirgends mehr weiter und haben den Fehler gemacht eine billige Unterkunft zu nehmen!
Zumindestens haben wir Abends gleich 3 sehr nette Einheimische kennengelernt und sind mit ihnen feiern gegangen! Danach noch mit ihnen ins Casino und etwas Roulette gezockt! Hat sehr viel Spaß gemacht und das kann ich nur empfehlen! Wo in Deutschland kann man mit kurzer Hose schon ins Casino gehen und mit 25 cent Einsatz spielen !

Nach einer weniger angenehmen Nacht sind wir dann in aller frühe nach Boquette gefahren!
Ein wunderschöner kleiner Ort im Hochland Panamas am Fuße des Vulcan Baru…
Hat mich sehr an meine tage in Kanada erinnert…
Hier kann man herrliche Wanderungen machen! Wir sind mit dem Bus in Richtung der heißen Quellen gefahren! Insgesamt sind es glaub ich 5 oder 6…. Sie befinden sich auf Privatbesitz und für 1 Dollar bekommt man hier Zugang …
Ein wenig waren wir hiervon entäuscht, denn es sind wirklich nur kleine heiße Quellen! Aber dafür ist man hier ganz alleine für sich! Ansonsten haben wir uns noch mi jardin e su jardin angesehen! Ein privat Garten der für jedermann offen ist und einfach das Flair dieses Ortes genossen! Und nicht zu vergessen, unsere unvergessliche Nachtwanderung auf den Vulkan Baru! Etwas für ganz harte! Wir wollten unbedingt den Sonnenaufgang vom Gipfel aus sehen und beide Ozeane! Doch mit 3475m ist der Baru kein Spaziergang! Von ca. 1900m ging dieses Abenteuer los! Um Mitternacht sind wir also losgestapft und haben die 12,5 km Aufstieg in angriff genommen! Gegen 5.30 war dieser Horrormarsch dann geschafft und leider war es nicht das erwartete Spektakel! Zwar hatten wir etwas vom Sonnenaufgang, doch zog dass Wetter von Minute zu Minute mehr und mehr zu, so das wir leider nur den Pazifik zu sehen bekamen!
Und dann alles wieder runter! Erst hier ist uns bewusst geworden, wie weit und wie steil der Aufstieg doch war! Zu mindestens kamen wir gegen Mittag wieder an und waren einfach nur tot! Aber eine sehr gute Erfahrung war es dann irgendwie doch!
Das sollte jeder für sich selber entscheiden, aber für mich war es mein erster und letzter Vulkan in Zentralamerika dieser Größenordnung!
Man muss einfach schon richtig Glück mit dem Wetter haben, dass sich eine solche Strapaze auch lohnt!
Am nächsten Tag war dann der Independence Day Panamas und wir haben uns in Boquette den Umzug mit zahlreichen Parade und Uniformen angesehen. Alles war in den Nationalfarben geschmückt und es war ein schönes Erlebnis!

Da wir doch länger als erwartet in Cahuita, Bastimentos und Boquette waren haben wir uns entscchlossen wieder Richtung Costa Rica zu fahren! Schließlich sollte es ja auch noch einige Zeit nach Nicargua gehen!

Über David ging es dann Richtung Grenze! Hier sollte man darauf achten, dass man noch einen Bus Richtung San Jose bekommt! Gegen 16h fährt der letzte! Ansonsten muss man eine Nacht im Grenzort verweilen!

Nach 8 stündiger fahrt waren wir dann wieder in San Jose! Musste hier mal kurz zum Arzt, denn der Baru hat mir doch seine Grenze aufgezeigt!

Am nächsten Tag ging es dann Richtung Pazifik! In Quepos angekommen( achtet bei den Brückenüberfahrten auf den Fluss, da liegen lauter Krokodile!) , haben wir uns dann erstmal ein Hotel gesucht! Nehmt das Mar y luna! Alvero ist so freundlich! Im Gegensatz zu Manuel Antonio kann man hier noch günstig schlafen und mit dem Bus ist man in 20 min in Manuel Antonio! Manuel Antonio, ist doch sehr touristisch und der Nationalpark ist sehr überlaufen!
Gibt zwar schöne Strände, aber alles in einem sehr überteuert und wir hätten uns dass sparen können! Ist aber nur meine Meinung!

Nach zwei Tagen ging es dann über Puntarenas weiter auf die Nicoya… Führ Puntarenas gilt das selbe wie für David! Ein Ort, an dem man nicht länger als nötig sein sollte!
Nach einer schrecklichen Nacht ging es dann via Fähre( mit etwas Glück sieht man hier Wale), auf die Nicoya! Erstes Ziel war Samara! Nirgends sind die Straßen so schlecht wie auf der Nicoya, so dass sich die Fahrt sehr in die länge zieht! Aber Samara ist wunderschön!
Danach waren wir noch in Tamarindo, ein Ort, den man nicht unbedingt besuchen muss! Sehr touristisch,sehr teuer und kein schöner Strand! Hier muss man wenn zum Playa Grande oder Playa Negra fahren!


11.09.200609:56 Uhr

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