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carino77
Jr. Member
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Wohnort: Karlsruhe
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 Geplante Tour machbar? Könnt ihr bitte abschätzen?
Hallo alle zusammen!
So, unsere Tour wird nun immer konkreter.... Insgesamt haben wir 3 Wochen in CR und wollen natürlich viel sehen, aber zwischendurch auch einfach mal am Strand relaxen.
Hier mal der ungefähre Plan:
- Ankunft, 1. Unterkunft in Alajuela / Einleben/ Tagestour Vulcan Paos 2 Tage
- Karibikseite Limon / Playa Cahuita/ Tortuguero 4 Tage
-> sind wir richtig informiert, dass man von Cahuita mit'm Boot nach Tortuguero kommt? Wie lange dauert das?
über San Jose nach
- St Elena/ Arenal / Monte Verde 4 Tage
- dann nach San Jose und per Flugzeug weiter nach Drake Bay 1 Tag
- Golfito/ Osa Halbinsel / Drake Bay/ Corcovado 4 Tage
- Umgebung Uvita / Marina Bellena 3 Tage
- Quepos / Manuel Antonio 4 Tage
- und zurück Richtung San José / Alajuela / Fiestas Zapote
Ist das in 3 Wochen überhaupt machbar? Wir hatten vor, weitestgehend mit dem Bus zu fahren, evtl. den einen Inlandsflug, falls irgendetwas überhaupt nicht machbar, würden wir auch für Teilstrecken ein Auto nehmen. Seht ihr irgendwo Schwierigkeiten wg. Straßen/Querverbindungen etc.
Haben schon ein paar Unterkünfte in den Regionen gesammelt, aber hätten nichts gegen Empfehlungen - die Tucan-Hotels kennen wir übrigens schon....  Sonstige Empfehlungen von Aktivitäten/Touren sind auch herzlich willkommen
Freu mich auf Eure Antworten! Bin sehr gespannt
Danke Euch & viele Grüße!
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| 07.11.2006, 05:22 |
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Eppendorf
Jr. Member
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 Geplante tour machbar? Koennt ihr bitte mal abschaetzen
seid ihr schon unterwegs? Wenn nicht, kann ich zu einem teil der strecke mal meinen senf dazu geben
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| 05.08.2007, 16:40 |
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Stephan
Sr. Member
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Wohnort: Kevelaer - NRW
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Hoi,
ich würde evtl. doch darüber nachdenken, für die ganzen drei Wochen einen Kleinwagen zu nehmen. 99 % der Strecken kannst du damit bewältigen und du bist insgesamt flexibler. 4x4 muß gar nicht sein, sondern höchstens was mehr Bodenfreiheit.
Du gewinnst sicherlich einige Tage, an denen du sonst an Busbahnhöfen und in den Bussen selbst abhängst. Und da bestimmt der Fahrer, wann Pause ist und wann angehalten wird.
Schau dir dochmal die Tour auf meiner Website an, die ist in drei Wochen prima mit dem Auto zu machgen.
HL
Stephan
_________________ naturkundliche Rundreisen: Costa Rica / Ecuador / Holland
6-8 Pers., 22 T., 9 Lodges/Pens., 15 Parks/Natursehensw.
www.naturkundereisen.de
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| 06.08.2007, 08:40 |
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pefer
Gast
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Nach Tortugero geht es ab Moin mit dem Boot. Dazu wuerde ich eine Tour kaufen: Etwa in Cahuita. 2 Naechte-drei Tage. Wer auf eigene Faust nach Tortugero will, bezahlt unterm Strich nicht weniger, hat aber mehr Stress mit der Bestellung von Booten, Hotels ect. Die Bootsfahrt dauert ca. 1,5 Stunden. In den Hotels werden noch Touren in die Kanaele angeboten, morgens um 6 etwa, sehr zu empfehlen. Fuer Tortugero u n d Cahuita rechne mit wenigstens 5 Tagen, es sei denn ihr reist "Japanisch" (Das heisst: 30 Minuten Aufenthalt, Fotos, und weiter geht die Post)
Dann:Ueber San Jose zum Arenal, dann St. Helena (Monteverde wuerde ich weg lassen, weil es da keine grossen Unterschiede zwischen St.Helena und Monteverde gibt. Ausserdem ist Monteverde ueberlaufen.)
Im ganzen Land gibt es Flugtaxis. Ich wuerde mich am Arenal danach erkundigen und von dort aus nach Corcovado (Drake Bay) fliegen und nicht erst stundenlang zurueck nach San Jose (da geht knapp ein Tag drauf!). Von der Drake-Bay aus bieten die Hotels Moeglichkeiten fuer Trips nach Corcovado. Osa ist zwar ein Traum, aber ich rate dennoch ab, es sei denn ihr reist, siehe oben, "Japanisch". Genuss hat man nicht durch eine Durchreise.
Uvita. vorsicht schlechte Strassen!
Und Manuel Antonio, na ja, das war mal mein Lieblingsstrand. Wie gesagt: das war mal. Es entwickelt sich langsam zu Klein-Mallorca. Aber der Park ist schoen.
Zum Rest kann ich nicht viel sagen. Hoechstens dies: Zu schaffen ist alles, aber was bleibt dann tatsaechlich innerlich haengen beim Stress?
Automietung - mit dem Wagen seid ihr nicht schneller in Manuel Antonio als mit dem Bus, die fahren meistens durch udn sind sehr bequem.
Freundlich,Pefe
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| 06.08.2007, 09:45 |
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Eppendorf
Jr. Member
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Moin Carino,
zu einigen teilen der strecke koennte ich was beitragen. Am Volcan Poas waren wir nicht, hoerten aber von vielen, auch in reiseberichten, dass er oft eingenebelt ist und man es sich, zu eurem spaeteren vorhaben, dem Volcan ?Arenal?, schenken kann und Alajuela fuer ein paar tage ideal zum eingewoehnen ist. Eine nette stadt, nicht zu gross, die eigentlich alles hat.
Wir haben die erfahrung gemacht, dass man am besten von Cahuita mit dem oeffentl. Bus nach Puerto Limon faehrt und weiter mit taxi ($4,-) nach Moin, wo die herrliche fahrt durch dschungel-fluss/kanaele boot nach Tortuguero geht, was, mit einigen tier-stops (der fahrer war nett und hielt bei Tucanen, Reihern, Krokos und Schildkroeten an, plus Cafecito-stop, nebst bano) ca. 3 stdn. dauert (Aug. 2006, $25,-). Nehmt euch dort?n oertlichen fuehrer. Sie sind oft besser und gehen leider oft leer aus, weil die grossen agenturen aus San Jose ihre eignen, nicht so ortskundigen, mitbringen.
Von da wieder eine schoene bootsfahrt nach La Pavona auf dem Rio Tortuguero, ca. 1 ½ stdn., wo der bus durch Banana-Plantagen nach Cariari, bzw. San Jose, geht (Tortuguero ? Cariari, boot/bus $10,-).
Von dort mit bus nach St. Elena = netter, kleiner ort, der auch alles hat, mit nebel-waeldern. Weiter mit van/boat/van (ueber den Lago ca. 20 ? 30 min.) von dort nach La Fortuna, Volcan Arenal, rund 4 stdn. fuer $27,-. (nicht um den ganzen Lago Arenal herum, was, mit umsteigen, wesentlich laenger dauert)
Am Central Pacifico moechte ich Quepos vor dem ?ort? Manuel Antonio ziehen, weil es dort ?etwas? weniger touristisch zugeht, preiswerter & uriger ist und man abends mehr anfangen kann. Busse fahren von dort nach M.A. haeufig, und nur ca. 20 min. fuer ca. $ 0,30.
Bedenke die preise von 2006, denn sprit ist auch in CR teurer geworden. --- Cabinas (teilweise mit kitchenette) & hotelzimmer waren zu der jahreszeit nie ein prob. --- Da CR ungefaehr die groesse von Niedersachsen hat, war dieser teil der reise ohne hektik in ca. 14 tagen zu geniessen. Ihr habt 3 wochen?. also?   ?viel spass & gute reise.
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| 31.08.2007, 02:54 |
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carino77
Jr. Member
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Wohnort: Karlsruhe
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 Reisebericht 3 Wochen CR
Hallo zusammen,
also ihr seid ja lustig  antwortet mir auf meine Fragen vom letzten November, wo unsere Reise doch schon längst rum ist ;-( Wir waren letztes Jahr im Dezember bis Anfang Januar und es hat uns sehr gut gefallen
Hier ein kurzer Bericht, für alle, die die Reise noch vor sich haben:
Ankunft in Alajuela - Unterkunft Berna Tice, sehr nett und ruhig, ideal zum Ankommen, dort kann man auch seine Tickets, Winterjacke etc. deponieren
gleich am nächsten Tag haben wir einen Tagesausflug zum Poas mit den netten Ticos vom Hotel gemacht. Die haben uns den ganzen Tag durch die Gegend gefahren und wir haben außer dem Poas noch viel von der Umgebung gesehen (die ganzen Namen sind mir jetzt entfallen). Mit uns unterwegs war Sonja aus der Schweiz, die wir gleich nach der ankunft kennengelernt haben.
Gleich am nächsten Morgen ging es mit dem öffentlichen Bus nach Cahuita. Sonja war auch mit dabei. Uns hat's da gut gefallen, wir haben eine günstige Unterkunft gefunden, die nicht weit vom Eingang zum NP war (aber in CR ist ja nichts wirklich groß....  ist im prinzip egal, wo man seine Unterkunft hat, sind nie weite Wege...)
NP war auch schön, wir haben Affen, Echsen, Waschbären, Schmetterlinge gesehen, man kann ohne weiteres alleine da durch laufen. War echt super, bis zu dem Zeitpunkt, als eine Horde Touristen kam (eine deutsche Familie mit Kindern), die einen Krach dort im NP veranstaltet haben, das sie sogar die Brüllaffen übertönt haben.... Als sie dann noch anfingen, die Totenkopf-Äffchen zu füttern, dachte ich nur "das darf doch nicht wahr sein!"  Genau diese Affen haben uns dann prombt angegriffen, obwohl wir nichts dabei hatten, was auf Futter hindeutete. Ich sag euch, uns wurde es schon ganz anders, als die Totenkopf-Äffchen mit gefletschten Zähnen vor uns standen und sogar immer frecher wurden und uns am Bein hochgesprungen sind. Der Gesichtsausdruck mit den gefletschten Zähenn war sehr angsteinflößend  Musste sofort an den Film "Outbreak" denken
Unsere nächste Station sollte dann tortuguero sein, hat auch alles prima geklappt mit dem Transfer, erst Bus, dann kurz Taxi und dann mit'm Boot nach tortuguero. Alleine die Anreise mit dem Boot war schon schön. Wir haben gleich viele Tiere gesehen, riesen Leguane, Krokodile, Vögel. Abgeholt hat uns Barbara Hartung, die deutsche Biologin, gewohnt haben wir in Miriam2 - die "Suicide Showers" werden wir so schnell nicht vergessen. Wir (Sonja und dann noch Alexia aus London) sind ganz alleine im Hotel. Wir verstehen uns auf Anhieb super und gehen erstmal den Ort anschauen und was essen. Die Ortsführung mit Barbara fällt aus, finden wir aber nicht so schlimm, die paar Straßen kann man alleine laufen. Am nächsten Morgen treffen wir uns schon um 5 Uhr mit Barbara und es geht mit dem Kanu in die Kanäle. Das Erlebnis ist wunderschön, alles schläft noch, es ist außer uns noch keiner auf dem Gewässer unterwegs, alles ist ruhig und friedlich, wir erleben, wie das Tierreich erwacht, die Vögel beginnen zu zwitschern, die Sonne geht langsam auf. Wirklcih ein Highlight dieser Tour! Es ist schön, so ruhig durch die Kanäle zu schippern. Die Ruhe ist vorbei, als die ersten Motorboote auftauchen! Aber da sind wir dann schon auf'm Rückweg. Jetzt wird erstmal ausgiebig gefrühstückt!
Später treffen wir uns dann noch für die Tour durch den NP von Tortuguero. Es herrscht Gummistiefel-Pflicht, die wir uns leihen. Wir waren auch froh darüber, denn unsere SChuhe wären danach im Eimer gewesen! Wir sehen eine gelbe Viper, Fledermäuse etc. Die Tour war ganz OK, aber wir kamen mit Barbara nicht ganz so zurecht, sie hat eine ganz eigene Art, die nicht jedem gefällt. Aber wenn man eine Tour auf deutsch möchte, dann ist das wirklich super.
Insgesamt schöne Tage in Tortuguero. Aber man kann wirklich alles selbst machen, auch die Anreise mit dem Boot und vor Ort gibt es eine Menge Guides, dich auch viel wissen und auch mit dem Kanu rausgehen. So hat Alexia das gemacht und hat sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei diesem Guide haben wir dann auch den Rücktransport über Cariari zum Arenal organisiert.
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| 21.09.2007, 03:17 |
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carino77
Jr. Member
Anmeldedatum: 25.10.2006
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Wohnort: Karlsruhe
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 Reisebericht 3 Wochen CR
Okay, der kurze Reisebericht wird jetzt irgendwie länger...
Wir kommen in Monteverde an und wohnen in Tinas Casitas. Sehr schnuckelig! Nebenan gibt es ein kleines "Restaurant", also vielmehr eine Küche mit zwei Tischen  da koch die Mama noch selber, ein geniales Frühstück mit frischen Früchten etc.
Wir gehen am gleichen Tag erstmal zu den Hanging Bridges und in den Kolibri Garten, ist ganz nett, aber wir sehen nicht viel, wir waren auch erst mittags/nachmittags da. Dann buchen wir noch Touren für den nächsten Tag: Canopy Extremo (hatte ganz neu eröffnet), und am Nachmittag einen Ausflug mit den Pferden. Am nächsten Morgen fährt es mir ins Genick und ich laufe mit steifem Hals rum und ein Nerv im oberen Rücken ist eingeklemmt. Na super! Egal, Touren sind gebucht, nehme ich halt ein paar Schmerztabletten. Das Extremo Canopy ist wirklich extrem! super hoch und super lange Kabel! Adrenalin pur, es macht riesig Spaß und wir sind eine kleine Gruppe mit professionellen und netten Guides. Der Tarzan-Swing ist sehr genial! Einen extra Adrenalin-Schub bekomme ich, als ich ca. 30 Meter vor Ende des einen Kabels steckenbleibe und das in ein paar hundert Metern Höhe! Ich war zu leicht, hatte zu wenig Schwung und Gegenwind, das ich einfach stehenbleibe. Kurze Panik, die Guides rufen etwas, was ich nicht verstehe. Ich muss mich also den Rest der Strecke selbst vorziehen und hangeln. Außer mir hatte aber niemand Probleme und ich hab's überlebt. Man ist ja auch gut gesichert, aber ein kurzer Schock ist es schon! So, die Rückenschmerzen und der steife Hals waren dann auch vergessen
Am Nachmittag machen wir dann die Pferde-Tour - ein Guide, der kein Wort englisch spricht und dessen Funktion mir schleierhaft ist. Mein Freund sitzt immerhin das erste Mal auf einem Pferd. Außer Alexia und uns kommt noch ein Tico-Pärchen dazu, die Ticos und Alexia können reiten, wir sind die Doofen.... auf dem Weg treffen wir unseren zweiten Tourguide, einen 7 Jahre alten Jungen! Da fühl ich mich doch gleich sicherer!
Es geht über Stock und Stein, ziemlich aufwärts und rutschig alles und ich hoffe nur, dass das Pferd nicht ausrutscht... Wir stoppen irgendwo und binden die Pferde an, laufen auf verschlungenen Wegen zu einem Wasserfall und wieder zurück. Wir stoppen kurz an einem Bauernhof, die Familie dort macht uns einen Kaffee, sehr nett. Dann geht's weiter, wir wollen gerne den Sonnenuntergang von einem Hügel aus sehen, aber es ist schon spät, wir müssen uns beeilen, die Profi-reiter reiten mit dem kleinen Jungen vor, wir trotten hinterher. Plötzlich sehen wir, dass die Gruppe stehen geblieben ist und Alexia abgestiegen ist. Sie ist abgestiegen, aber nicht freiwillig, der Gurt des Sattels war nicht straff genug gezogen und der Sattel ist seitlich abgerutscht und sie ist gestürzt, auf Schulter und Kopf. Der Schock ist natürlich groß, sie ist total verwirrt. Keiner von uns hat einen Helm bekommen und das bei diesen steinigen Wegen mit riesengroßen Steinen und Felsen.... Es war nochmal Glück im Unglück, aber wir wollen sofort zurück. Wir sind angeschlagen und können nicht schneller reiten und es wird schon dunkel. Wir wollen mit Alexia ins Krankenhaus, haben aber keine Lust, noch zwei Stunden im Dunkeln zu reiten. Der Guide hat kein Handy und keine Taschenlampe, einfach nichts. Also reitet er vor um ein Haus mit Telefon zu finden und seinem Chef Bescheid zu sagen, der soll mit einem Taxi uns an irgendeiner Kreuzung abholen. Wir bleiben alleine mit dem kleinen Jungen. Es kommt uns alles ewig vor, aber der Guide kommt tatsächlich irgendwann zurück und wir erreichen diese Kreuzung, wo dann auch das auto auf uns wartet. Wir fahren mit Alexia ins Krankenhaus und überlassen die Pferden den anderen. Im Krankenhaus wartet auch schon der Chef, der so tut, als wäre das alles normal, ein Unfall eben. Okay, das stimmt, aber es wäre ein vermeidbarer Unfall gewesen, die Ausrüstung war nicht richtig gecheckt worden, der Gurt nicht richtig zugezogen und wir haben keine Helme bekommen. Ich mache ihm klar, dass so etwas schon vermeidbar wäre. Er argumentiert, dass niemand Reitkappen oder Helma tragen möchte - das mag ja sein, aber es muss zumindest angeboten werden und wer das Ding dann nicht trägt, ist selber Schuld.
Alexia geht es gut so weit, sie ist etwas benommen und schwindlig und hat Kopfweh. Eine leichte Gehirnerschütterung. Erstmal ausruhen. Ich überlege, ob ich gleich mal meinen Rücken behandeln lassen soll, wenn ich eh schon hier bin
Der Chef ist nett und wirklich besorgt und entschuldigt sich tausendmal. Die anderen aus der Gruppe kommen mit ihren Pferden ins Krankenhaus, um zu sehen, wie es geht. Wirklich nett und alle waren besorgt.
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| 21.09.2007, 04:06 |
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carino77
Jr. Member
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 die Reise geht weiter...
am nächsten Tag geht es weiter mit Jeep - Boat - Jeep zum Arenal. Die Fahrt über den See ist wirklich schön und drüben wartet auch schon der Minivan.
Mir fällt gerade auf, dass ich vielleicht die Reihenfolge verwechselt habe, ich glaube wir waren erst am arenal und dann Monteverde. Na ja, egal.
Am Arenal waren wir nur 1 Nacht, wir sind angekommen und dann zum Wasserfall (der Name ist mir entfallen), sehr nett, Baden ist ein Muss, auch wenn es eiskalt war, aber einfach genial. Gleich am Abend zum Vulkan. Das Wetter war bescheiden, wir haben nichts gesehen. Mit viel Phantasie konnte man ein paar roten Flecken der Lava sehen. Dann in die BaldiTherme mit ein paar Leuten, die wir dort getroffen haben. Danach sind wir dann nochmal zum Vulkan gefahren worden, aber die Sicht war nicht besser. Wir waren enttäuscht, aber die Therme hat uns entschädigt, das tat wirklich richtig gut! Wir wollten bloß wegen dem Vulkan nicht länger bleiben und sind dann auch am nächsten Morgen schon wieder weiter.
Unser Plan hat sich geändert, wir und Alexia sind irgendwie in Montezuma gelandet. Fast hätten wir die Fähre in Puntaarenas verpasst, weil wir zwischendurch die Straße nicht befahren konnten, alle standen am Straßenrand herum und warteten auf die Radfahrer der "Tour de CR"  das war eine nette Einlage, wir standen da rum und haben mit den anderen Autofahrern gequatscht, dann gab's eine Art Bar (vielmehr) eine Theke, der uns mit mysteriösen einheimischen Getränken versorgt hat, weiß bis heute nicht was es war, aber nicht schlecht und erfrischend.
Montezuma ist ganz okay, muss aber nicht sein, irgendwie waren wir da auch nur faul rumgelegen, nach unserem Reisestress. Sind am Strand spaziert, haben versucht zu baden (was wir gleich bleiben liessen, die Strömung war verdammt stark), wir sind nur bis zu den Knien/Oberschenkel rein. Haben uns mit Alexia wieder zum Abendessen getroffen und haben am Strand eine Flasche Wein vernichtet und unsere genialen Hängematten auf der Veranda unseres Hotels genossen.
Nach 2 Tagen geht's ganz früh am Morgen mit dem Speedboot nach Jaco. Gestartet wird schon um 6 Uhr morgens am Strand. Ankommen tuen wir irgendwo in der Pampa, nicht direkt am Strand von Jaco, dort warten natürlich auch schon Taxis mit überhöhten Preisen. Wir teilen uns das Taxi mit zwei Amerikanern. In Jaco laufen wir verwirrt rum und finden die Bushaltestellt nciht für den Bus nach Manuel Antonio. Jeder erzählt uns etwas anderes und die Zeit wird knapp. Wir trauen uns nicht, frühstücken zu gehen, weil wir angst haben, dass der Bus gleich kommt. Am ende sitzen wir glaube ich 2 Stunden an der Haltestelle.... hätten wir locker frühstücken gehen können.
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| 21.09.2007, 05:04 |
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Bienvenidos! 15.05.2008, 22:25 |
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