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Leben in CR im Alter
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Beitrag Leben in CR im Alter 
Hallo Pefer,
danke für Deinen Beitrag,

ich empfehle meine Beiträge einmal genau zu lesen.
Ich glaube die Träumer sind zum Großteil im Forum, und zwar wohl schon lange !
`Wundere mich bloß, daß nur ich anscheinend zu den Naiven gehöre.
Grüße, Volker

PS , laß in der gestrigen FAZ einen sehr interessanten Bericht über Bequia,
Grenadinen.
Dort soll die Karibik noch so sein wie vor 30 Jahren.
Na ja , zumindest gibt es dort wohl niemanden der die Boote von Besuchern
versenkt.
Mit Sicherheit ein sehr interessanter Ankerplatz.

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Beitrag  
" Na ja , zumindest gibt es dort wohl niemanden der die Boote von Besuchern
versenkt. " !!!

Volker, bist du dir da auch ganz sicher??

Ne, das war kein Boot eines "Besuchers" ,
sondern die Familie lebt schon 30 Jahre dort!
Sie sind inzwischen sogar anerkannte Costaricanische Staatsbürger

Und dessen Boot wurde nicht 1 x,...sondern 3 x versenkt!!
Kann sein dass es Neider waren,
weil dieser ehem. Deutsche "AUCH" Delphintouren anbietet!

Wir wollten dir eigentlich nur KLAR machen dass dich hier nicht die heile Welt empfängt, die hätten wir auch gerne!

Wir wollten, ich glaube, da kann ich im Namen aller schreiben, niemals von dir zu hören bekommen:

"Warum hat mich keiner von euch gewarnt"

PS:
Es gibt in diesem Forum und noch anderen CR-Foren .. Artikel, schnupper doch da mal nach "erlebten, kriminellen Ereignissen"

nix für ungut
pura vida
Vicky Razz


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Beitrag  
Hallo Volker
Pefer hat schon Recht mit seiner Beurteilung der Lage, die Ticos sind im allgemeinen recht freundliche und anständige Leute, Ausnahmen gibt es aber überall. Das Problem ist in erster Linie die importierte Kriminalität, wie schon Pefer geschrieben hat. 100`000de illegale Kolumbianer, Domenikander, Nicaraguaner, leben im Land und versuchen sich über Wasser zu halten. Die meisten sind in ihren Heimatländern in nackter Brutalität und Armut aufgewachsen und kennen keine Hemmungen.
Costa Rica ist für sie DAS Paradies, wie für Albaner die Schweiz. Nur, in der Illegalität, ohne Job ist es schnell soweit das du dir nimmst was du sonst nicht bekommen kannst.
Zudem liegt CostaRica auf der Drogenautobahn Süd/Nord. Was auch viele junge Ticos in den Crack Strudel zieht, was sich dann auch wieder in den Beschaffungsproblemen bemerkbar macht, Einbrüche, Beraubung und wenn es sein muss Totschlag für eine Hand voll Dollars.
Besonders schlimm ist heutzutage die Lage an den Küsten, wo die US Gringos mit ihren Dollars nur so rum protzen, kein Wunder.

Deine Überlegung in die Karibik auszuweichen ändert am Problem gar nichts, da ist die Lage noch beschissener. Gerade als Solo-Segler hat dort fast jeder eine Kanone an Bord. (Drogenpiraten) Seit Jahren verschwinden dort Yachten, und die Besatzung wurde nie mehr gesehen. Abgesehen dass das Leben in der Karibik noch einiges teurer ist als in CR.

Das Bild, welches so in den Medien gemalt wird, hat nun mal nichts mit den Realitäten zu tun. Solange Du als Tourist unterwegs bist, erlebst Du in der Regel das sogenannte PuraVida, im Alltag nach einiger Zeit sieht das alles anders aus. Nicht wenige Auswanderer in CR haben schon wieder ihre Koffer gepackt, vor allem weil sie sich von schönen paradiesischen Erwartungen blenden ließen.

Ich will mit diesem Kommentar CR nicht schlechter machen als es ist, keineswegs, sonst wäre ich nicht hier und hätte einiges in das Land investiert.
CostaRica ist ein schönes Land, hat ein tolles Klima und viele anständige freundliche Menschen. Es lässt sich hier gut leben wenn du genügend Geld mit bringst und Verständnis für die Latino Mentalität hast.
Ansonsten ist es besser zu Hause zu bleiben, da weißt du wo du dran bist.
Es hat hier genug Auswanderer welche mit verbissenem Gesicht rumlaufen, ein gequältes PuraVida stammeln, und über Alle und Alles rum fluchen.

Nochmals mein Tipp:
Wenn Du wirklich Dein Alter in CR leben willst, komm ein paar mal rüber für einige Zeit, treffe Dich mit verschiedenen anderen Auswanderern aber auch mit Einheimischen, erlebe Regenzeit, Bürokratie, Preissteigerungen und all die schönen und üblen Geschichten des Alltags.
Wenn Du dann noch immer überzeugt bist, wirst Du sicher alt und glücklich in CostaRica.
PuraVida
Jürgen

PS: Das ich nicht mehr segle, hat nichts mit dem Pazifik zu tun, würde es sofort wieder machen, aber meine Liebste liegt lieber am Strand als auf den Wellen Sad


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Beitrag  
Moin Lucho,

wie recht Du hast !!!
Vergessen wir nicht die schwedischen Schären und norwegische Fjordlandschaften.
Hinzu kommt außerdem, daß die zukünftige zu erwartende Klimaänderung, bzw Temperaturanstieg in den genannten Regionen moderater ausfallen dürften.
Wären da nur nicht, sehr richtig erkannt, die neoliberalen *** , die sich anschicken unser Land immer weiter in kriegerische Handlungen zu verstricken.
Lucho, ich denke evtl. eine Weile in CR vor Anker liegen sollte reichen.
Ich werde mit meiner kleinen Wohnung auf zwei Rümpfen in Zukunft die Ost- und
auch zum Teil die Nordsee "unsicher machen".

Dein Beitrag sprach mir aus der Seele !!
Grüße, Volker

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Beitrag auswandern u. Leben in CR 
hallo Volker,
ein interessanter Bericht.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,530782,00.html

Grüßle
Vicky Wink


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Beitrag Leben in CR im Alter 
ja Vicky, daß ist leider alles wahr; um solches zu erleben braucht es nichteinmal
die Karibik.
Die ehem. Jugoslawische Adriaküste solls auch "in sich haben" !
Lucho hat recht !!
Warum in die Ferne , wenn das Gute .....

Grüße
Volker

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Beitrag Leben in CR im Alter 
Hallo Lucho,
Dein Beitrag läßt sich gut lesen. `Habe ihn auf mich einwirken lassen!
Meine Freundin und ich sind der Ansicht , daß wir nur dort vor Anker gehen wollen, wo wir unserem Boot auch " den Rücken zuwenden können" um das Umfeld zu
erkunden.Wir möchten nicht daß unsere Landausflüge von einer ständigen Angst begleitet werden, wie wir wohl unser Fahrzeug bzw. Wohnung vorfinden werden, wenn wir zum Hafen zurückkehren.Mit solch einer Sorge kommt keine rechte
Freude auf.Warum sollen wir für ein "Stückchen Exotic" unsere Gesundheit, unser
Boot aufs Spiel setzen ?Zumal Fliegen NICHT in Frage kommt!
Ja, da bleiben eigentlich nur noch die heimatlichen Gefilde um sich einigermaßen
sicherzufühlen.
Wir haben beschlossen CR ersteinmal "auf Eis zu legen"
Wir werden aber auch weiter nach "Paradiesen" ausschau halten.
Gruß
Volker

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Beitrag  
Diese Analyse datiert von Anfang 2007:

Costa Rica, ein kleines Land mit nur 51.100 km² Fläche, in Zentralamerika auf der Landenge zwischen Nord- und Südamerika gelegen, ist der sicherste und ruhigste Staat Zentral-, Mittel- und Südamerikas.

Costa Rica hat 3,8 Mio. Einwohner, davon leben ca. 500.000,00 EW in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Die Bevölkerung besteht aus 87 % Weißen, 7 % Mestizen, 2 % Schwarzen und Mulatten, 2 % Chinesen, 2 % der Bevölkerung kommt aus den übrigen Erdteilen. Die schwarze Bevölkerung lebt fast ausschließlich auf der karibischen Seite des Landes.

Die Pazifikseite ist für Investoren, welche daran denken, Immobilienbesitz zu erwerben, die interessantere. Das Pazifikklima ist ausgeglichen, die Regenzeit beschränkt sich auf die Monate von Ende September bis Ende Oktober, eventuell noch bis in die ersten beiden Novemberwochen hinein. Unwetter wie Hurricans oder andere, auf der atlantischen Seite durchaus üblich, sind am Pazifik nicht zu erwarten. Hier herrscht außerhalb der Regenzeit ein trockenes tropisches Klima.

Costa Rica ist das zweitkleinste Land Mittelamerikas, es weist trotz seiner geringen Größe ein bemerkenswerte landschaftliche Vielfalt auf. Ein System von Gebirgsketten bildet das Rückrat des Landes. Die nordwestliche Gebirgskette

( Cordillera de Guanacaste) besteht aus mehreren erloschenen Vulkanen, die eine Höhe von bis zu 2000 m erreichen. In der mittleren Gebirgskette ( Cordillera central) gibt es 7 aktive Vulkane. Der in der südöstlichen Gebirgskette (Cordillera de Talamanca) gelegene Chirripó ist mit einer Höhe von 3819 m der höchste Berg Costa Ricas. Die Gebirgsketten wirken als Klimascheide zwischen dem pazifischen und dem atlantischen Klima.

Die Costaricaner nennen sich Ticos und Ticas, abgeleitet von hermaniticos und hermaniticas - "kleines Brüderchen" und "kleines Schwesterchen". Diese Begriffe spiegeln eine Besonderheit im Sprachgebrauch der Costaricaner wieder: die doppelte Verkleinerung als liebevolle Koseform.

Über 97 % aller Ticos sprechen die Landessprache Spanisch. Der landeseigene Dialekt unterscheidet sich nur geringfügig vom iberischen Spanisch (castellano) und ist für Ausländer mit Spanischkenntnissen relativ leicht verständlich.

Übrigens spiegelt die Verkleinerungsform in der Verwendung der Sprache die Mentalität der Bevölkerung wieder.

Costa Rica ist das Land mit der geringsten Kriminalitätsrate in ganz Zentral-, Mittel-, und Südamerika. Den Ruf, "Die Schweiz Mittelamerikas " zu sein, trägt Costa Rica zu Recht. Der Besucher fühlt sich sicher und geborgen. Selbst ein nächtlicher Bummel durch die Hauptstadt ist ohne Gefahr möglich. Es kommt, wie in allen touristischen Gegenden hin und wieder zu Handtaschendiebstählen, diese sind jedoch nicht auf organisierte Kriminalität zurückzuführen, sondern hierbei handelt es sich regelmäßig um jugendliche Einzeltäter. Allerdings ist das Risiko so gering, dass sich hierdurch niemand von einer angstfreien Wanderung durch die nächtliche Innenstadt abhalten lassen sollte.

Verfassung, Justiz und Verwaltung

Costa Rica besitzt seit dem 07. November 1949 eine demokratische Verfassung und ist damit die älteste Demokratie in Lateinamerika. Die Verfassung sieht eine eindeutige Gewaltenteilung vor und garantiert die Menschenrechte der UN-Charta. Frauen und Männer ab 18 Jahren sind wahlberechtigt. Costa Rica ist Präsidialrepublik mit einem Präsidenten als Staatsoberhaupt. Der Präsident, die beiden Vizepräsidenten und die Parlamentsabgeordneten werden jeweils für eine Amtszeit von 4 Jahren direkt vom Volk gewählt, eine Wiederwahl ist ausgeschlossen.

Die Rechtsprechung ist – wie auch in Europa – dreistufig gegliedert. An der Spitze steht der oberste Gerichtshof. Er ist letzte Berufungsinstanz und Verfassungsgericht zugleich. Die Beschlüsse der Legislative und der Exekutive können mit einer qualifizierten Mehrheit außer Kraft gesetzt werden. Der oberste Gerichtshof besteht aus 5 Kammern; die Amtszeit der obersten Richter beträgt 8 Jahre und verlängert sich automatisch um den gleichen Zeitraum, wenn das Parlament nicht mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit dagegen votiert. Zur Sicherung freier Wahlen wählt der oberste Gerichtshof mit qualifizierter Mehrheit ein Wahltribunal. Die Mitglieder dieses Wahltribunals besitzen weitreichende Entscheidungsbefugnisse in allen Fragen der Wahlorganisation- und aufsicht und sind auch gegenüber der Polizei weisungsberechtigt. Der oberste Gerichtshof ernennt des weiteren die Richter der untergeordneten Gerichte. Hier gibt es 4 Appellationsgerichte und je ein Gericht in jeder der 7 Provinzen.

Gesundheitsvorsorge

Das Leben in Costa Rica ist mit relativ geringen gesundheitlichen Risiken verbunden. Tropische Krankheiten sind zurückgedrängt, bei deren Bekämpfung nimmt Costa Rica eine Vorreiterrolle in Mittelamerika ein. Malaria-Erkrankungen treten nur vereinzelt an der Karibikseite und zwar in der Gegend um die karibische Hafenstadt Puerto Limón auf. Der Zugang zu absolut sauberen Trinkwasser ist in allen Ortschaften Costa Ricas gewährleistet. Diese günstigen Bedingungen finden ihren Niederschlag in der sehr hohen Lebenserwartung der costaricanischen Bevölkerung, welche mit 76 Jahren den höchsten Wert aller zentralamerikanischen Staaten erreicht.

Die medizinische Versorgung ist in Costa Rica die beste in ganz Zentralamerika.

Viele ausländische Ärzte haben die Zeichen der Zeit erkannt und sich in Costa Rica niedergelassen. Neben englischsprachigen trifft man auch häufig deutsch sprechende Ärzte an. Die zahlreichen Privatkliniken verfügen über Ausstattungen und Personal mit Weltniveau sowohl im medizinischen als auch im Komfortbereich. Trotz der höheren Kosten einer Privatbehandlung liegen diese immer noch erheblich unter europäischen Niveau, insofern ist der Besuch einer Privatklinik in den meisten Fällen anzuraten. Wie bereits ausgeführt, praktizieren in den Privatkliniken regelmäßig Ärzte aus den USA oder Europa.

Aufgrund des enormen Preisgefälles zwischen Costa Rica und den USA hat sich inzwischen sogar eine lebhafter „Gesundheitstourismus“ zwischen beiden Ländern entwickelt. Vor allem costaricanische Privatkliniken für plastische Chirurgie, Herz- und Kieferchirurgie stehen bei überwiegend amerikanischen Patienten hoch im Kurs. Die meisten Patienten verbinden das Nützliche mit dem Schönen und genießen ihre Genesungszeit ebenfalls in Costa Rica.

Kriminalität

Costa Rica zeichnet sich durch eine niedrige Verbrechensrate aus. Die Kriminalität konzentriert sich vor allem auf San José, Puerto Limón und Puntarenas. Aber auch hier handelt es sich im wesentlichen um Taschendiebe, die es auf die Wertgegenstände von Touristen abgesehen haben. Insofern liegen die Touristenzentren Europas statistisch gesehen in der Kriminalitätsrate weit über Costa Rica.

In ländlichen Gebieten kommt es allenfalls zu Gelegenheitsdiebstählen.

Steuersystem

Costa Rica galt zwar noch nie als absolutes Steuerparadies; gleich wohl konnte die Steuerbelastung lange Zeit ohne erhöhtes Risiko relativ gering gehalten werden. Einkommenssteuer zahlen alle natürlichen und juristischen Personen für den Teil ihrer Einkünfte, die in Costa Rica erzielt wurden. Im Ausland entstandenes Einkommen wird in Costa Rica unabhängig von der Art der Quelle nicht besteuert. Auf Grund dieser beschränkten Steuerpflicht stellt sich das Problem der Doppelbesteuerung aus costaricanischer Sicht nicht. Zwischen Deutschland und Costa Rica ist ein Doppelbesteuerungsabkommen bislang nicht ratifiziert worden. Für das Einkommen deutscher Staatsbürger ergeben sich darauf folgende Konsequenzen:

- in Deutschland erzielte Einkünfte werden in Costa Rica nicht besteuert

- in Costa Rica erzielte Einkünfte werden in Deutschland nur dann besteuert, wenn die Person einen Wohnsitz in

Deutschland hat

Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass die deutschen Steuerbehörden keinerlei informative Zugriffsmöglichkeiten auf Einkünfte Deutscher in Costa Rica haben.

Wirtschaft

Das Wirtschaftssystem Costa Ricas beruht grundsätzlich auf freiem Unternehmertum in einer traditionell sehr starken Rolle des Staates.

Seit den 50er Jahren und zwar zeitgleich mit dem Beschluss des Parlamentes, das Militär abzuschaffen, wurde der Ausbau des Sozialstaates konsequent vorangetrieben und damit eine für lateinamerikanische Verhältnisse außergewöhnliche soziale Sicherheit gewährleistet. Auch dies führt im Ergebnis zu der außerordentlichen wirtschaftlichen und sozialen Stabilität des Landes. Die Bevölkerung Costa Ricas weist die höchste Lebenserwartung und das höchste Bildungsniveau Zentralamerikas auf. Staatliche Mindestlöhne und die gesetzlich verankerte Sozialversicherungspflicht sorgen zudem für einen relativ guten Schutz vor Verarmung. Dies führt dazu, dass Costa Rica eine, für lateinamerikanische Verhältnisse außergewöhnlich hohe Kaufkraft aufweist.

Da Costa Rica auf Grund seiner außergewöhnlichen innenpolitischen Stabilität und Sicherheit sowie einer grandiosen Landschaft immer mehr zahlungskräftige Touristen anlockt, sind Investitionen in diesem Bereich langfristig außerordentlich gewinnträchtig zu bewerten.

So ist besonders interessant, dass ausländisches Kapital in Costa Rica nicht zu registrieren ist. Das Halten und Umtauschen von Devisen unterliegt keinerlei Einschränkungen. Anders als bei Kapitaleinfuhr in die USA ist bei der Einreise keine Zollerklärung über eingeführtes Kapital abzugeben. Ausländische Devisen können ohne Registrierung in unbegrenzter Höhe eingeführt und umgetauscht werden.

Costa Rica gewährt darüber hinaus Ausländern den gleichen umfassenden Kapitalschutz wie seinen eigenen Staatsbürgern. Die costaricanische Verfassung schützt sämtliches investierte Kapital vor Enteignung. Für den Transfer von Gewinn, Dividenden sowie des eingesetzten Kapitals ins Ausland gibt es keine Einschränkungen. Zudem ist die Rückführung von investiertem Kapital für Unternehmen, die in den Genuss der staatlichen Investitionsförderung kommen, steuerbefreit. Für ins Ausland überwiesene Gewinne und Dividenden von geförderten Unternehmen gilt eine Steuerbefreiung von bis zu 12 Jahren und eine Steuerermäßigung in Höhe von 50 % für weitere 4 Jahre.

Für die Einreise nach Costa Rica benötigen deutsche Staatsangehörige und EU - Bürger nur einen gültigen Reisepass. Sie erhalten bei der Einreise ein Touristenvisum mit einer Gültigkeit von 90 Tagen.

Wird die 90-Tage-Frist überschritten, so ist eine Meldung bei der Einwanderungsbehörde erforderlich. Die Immigrationsbehörde versieht den Reisepass mit einem Stempel und erhebt eine einmalige Ausreisegebühr in Höhe von 7000 Colonnes (zur Zeit 32 US$) sowie 1,50 US$ für jeden überschrittenen Tag. Wird das Land nicht innerhalb von 5 Tagen verlassen, droht eine Zwangsausweisung.

Alternativ besteht die Möglichkeit, vor Ablauf des Visums für mindestens 72 Stunden costaricanischen Boden zu verlassen (zum Beispiel in Richtung Panama oder Nicaragua), um bei der anschließenden Wiedereinreise ein erneutes Touristenvisum zu erhalten. Dies wird vor allem von ausländischen Staatsbürgern praktiziert, welche sich dauerhaft in Costa Rica aufhalten und bislang noch keine Daueraufenthaltsgenehmigung beantragt haben.

Allerdings sollten die geltenden Einwanderungsgesetze eingehalten werden, da eine Verletzung mit einem 10jährigen Einreiseverbot geahndet werden kann.

Wer eine längeren Aufenthalt in Costa Rica plant, sich überdies mit dem Gedanken am Grunderwerb oder eine geschäftliche Tätigkeit trägt, sollte diesen Weg nicht gehen. Schließlich bietet das costaricanische Einwanderungsrecht Ausländern verschieden Möglichkeiten, temporäre oder dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen zu erwerben.

Dauerhafter Wohnsitz
Um einen dauerhaften Wohnsitz (Residenzia) in Costa Rica zu beantragen:

"Empfänger eines garantierten Mindesteinkommens" (zum Beispiel Rentner)

Rentista-Status?

Hierbei handelt es sich um eine Aufenthaltsgenehmigung für Rentner oder für Ausländer mit garantiertem Einkommen. Der Status eines Pensionados wird ausländischen Rentnern und deren Familien gewährt, wenn die monatlichen Renteneinkünfte in Höhe von 600 US$ gewährleistet sind. Von dieser Summe müssen monatlich 500 US$ in Landeswährung umgetauscht werden. Pensionados müssen sich wenigstens 4 Monate im Jahr in Costa Rica aufhalten.

Um den Rentista-Status zu erhalten, müssen monatliche Auslandseinkünfte in Höhe von 1000 US$ über einen Zeitraum von 5 Jahren nachgewiesen werden. Es ist also eine Bankgarantie von mindestens 60.000,00 US$ nötig mit monatlicher Überweisungsgarantie. 1000 US$ müssen monatlich in Colonnes umgetauscht werden.

Auch hier ist ein Mindestaufenthalt von 4 Monaten im Jahr notwendig. Pensionados und Rentistas dürfen keine abhängige Beschäftigung aufnehmen, welche mit einem Gehalt verbunden ist. Eine selbständige Geschäftstätigkeit ist jedoch gestattet. (Wäre eine deutsche Konditorei ein Geschäft ?)

Die Aufenthaltsgenehmigung wird für 2 Jahre erteilt und wird problemlos gegen eine Gebühr von 100 US$ jeweils auf weitere 2 Jahre verlängert.

Aufenthaltsgenehmigungen für Investoren

Ausländische Geschäftsleute, die mindestens 200.000,00 US$ in Costa Rica investieren, können eine Aufenthaltsgenehmigung als so genannte Inversionista erwerben.

Investoren, welche in Tourismus, Aufforstung oder bei exportorientierter Fertigung investieren, erhalten eine solche Aufenthaltsgenehmigung bereits bei einer Investitionssumme von 50.000,00 US$.

Insofern ist der Erwerb eines Feriengrundstücks sowie dem Bau einer Ferienimmobilie ausreichend, um eine solche Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.

Der Status eines Inversionista verpflichtet zu einem Aufenthalt in Costa Rica von mindestens 6 Monaten im Jahr. Die Aufenthaltsgenehmigung gilt zunächst für 2 Jahre, wird jedoch anschließend problemlos verlängert.


Und?
Stimmt Ihr zu?
Ist es so, wie hier zusammengestellt?

Gruss
GV

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