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Mal was zum Nachdenken.......
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Also Alexandra, der Begriff "wilde Ehe" stammt aus den 40er und 50er Jahren, als es noch den HWG gab (ich schreib dir ein Mail privat, darin erklaere ich es dir) und es war ein Synonym fuer amoralisches Verhalten. "Anstaendige Leute" haben geheiratet und sind nicht einfach in den Betten rumgefloegen - so etwa. Da gab es auh noch den Kuppeleiparagraph.
Und Beispiele - naja, klar koennen wir die alle bringen, die wir hier lange leben, aber vor dem Gesetz ist es klar: 3 Jahre, ohne Richter.
Anderseits bedenke, dass der Mann in Costa Rica genauso das Recht auf Unterhalt und Alimentaro hat wie die Frau, ebenso das Recht auf die Haelfte aller angeschafften Dinge. Und sag jetzt bitte nicht, das stuende nur auf dem Papier, mit dem Argument kann man alle Sachen totschlagen.
Wenn die Frau ein Haus mitbringt und im Laufe der Jahre hat dieses Haus eine Wertsteigerung erfahren, dann hat der Mann das Recht auf die Haelfte dieser Wertsteigerung.
Und was dein Beispiel betrifft: Na ja, 18 Jahre verheiratet ist doch eine sehr lange Zeit, da kann man nicht erwarten, dass diese Frau auf einmal wieder eine Arbeitsstelle findet, die ihren Lebensstandart, den sie durch die Ehe gewonnen hat, halten kann.
Das ist auch in Deutschland so.
Das nebenbei.
Freundlich, Pefe

 



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Hallo Pefer,

ich sprech ja auch nicht von den 50er Jahren sondern von heute. Ethik, Moral und Anstand bleiben doch heute oft auf der Strecke. Erlaubt ist alles was nicht illegal ist, ob es moralisch vertretbar ist das ist ein anderes Thema. Und wer gern quer durch die Betten fliegt, tut nichts verbotenes, und wenn die jeweilingen "Mitflieger" damit einverstanden sind dann ist daran nichts auszusetzen, oder? Tun sie es aber mitten im Park, dann ist das mehr oder weniger illegal. Aber das ist ja nicht das Thema hier, damit könnte man unsinnigerweise Bücher füllen.

Es ist durchaus gerecht dass die gemeinsamen Anschaffungen (Wertsteigerungen ?) geteilt werden. Aber eine Frage hätte ich doch noch denn anscheinend hast Du mehr Ahnung davon. Fallbeispiel: Angenommen eine Frau (45, deutsche) lacht sich einen jungen Tico an (13 Jahre jünger) der völlig mittellos ist und bei ihr einzieht. Nach 2 1/2 Jahren verkauft sie ihr Haus und Grundstück für 200,000 $, baut ein neues grosses Haus in dem sie selber wohnt (mit ihrem Tico), kauft ein zweites Haus das sie vermietet und hat ausserdem ein geregeltes Einkommen (Witwenrente). Sie verkauft ihr altes klappriges Auto und kauft einen Jahreswagen. Der Mann zahlt keine Miete und beteiligt sich nicht finanziell an der Instandhaltung des Hauses. Nur die (kaum anfallenden) Autoreparaturen erledigt er gratis, da er Mechaniker ist, Ersatzteile muss allerdings die Frau kaufen. Sein bescheidenes Einkommen reicht gerade um seinen eigenen Teller zu füllen. Die Frau macht den Haushalt, der Mann macht ein wenig im Garten rum. Inzwischen sind die 3 Jahre vergangen und der Mann fängt an mit anderen jungen Frauen rumzuturteln. Wenn er nun die Frau verlässt und mit einer anderen abzieht, hat er dann auch das Recht auf die Hälfte von der Wertsteigerung oder auf eines der beiden neuen Häuser ? (Wert vom alten Haus und Grundstück bei Beginn der Beziehung ca. 120,000 $, dh. Wertsteigerung 80,000 $)

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Ich liebe tueffelige Fragen, besonders wenn sie so einfach sind meine liebe Alexandra. Ich fuerchte aber da keine wirklich verbindliche Antwort geben zu koennen.
Ich wuerde erst mal sagen, er bekommt gar nix. Einmal weil er noch jung genug ist um seinen Lebensunterhalt ehrlich verdienen zu koennen, und zum anderen weil die betreffende Dame so intelligent genug ist,um vor Gericht (denn von selber gibt sie nichts, also muss er vor Gericht ziehen), um also vor Gericht glaubwuerdig zu behaupten, man lebe zwar gemeinsam in einem Haus, sei aber theoretisch und praktisch getrennt von Bett und Kueche (und damit von der eheaehnlichen Partnerschaft) und zwar seit bereits 1,6 Jahren. Aus Humanitaetsgruenden, weil der Kerl so bitterarm ist, habe man den Knaben bei sich wohnen lassen. Gut ist es, wenn man einen Freund, eine Freundin bringen kann, die Bestaetigt dass die Dame das Schlafzimmer ganz alleine fuer sich hatte.
Und wenn 1,6 Jahre zuviel sind, an halt seit 6 Monaten.
Ob das der Dame hilft? Das wuenscht sich ehrlich der Pefe, der solche Schmarotzer gar nicht mag.
P.S. Und was den Begrff "wild" betrifft - nun, ich halte nix von Behauptungen, sondern immer nur vom Gestalten!

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Hallo Pefer,

ja das Thema könnte man echt breit treten. In unserem Fall, die Dame ist nicht sonderlich intelligent, hat nur Glück gehabt im Leben. Die Beziehung besteht ja nach wie vor und sie ist sich der Gefahr gar nicht bewusst. Ausserdem, Schwiegermutter (eine alles und jeden manipulierende Hexe) baut gerade ein Haus gleich daneben, damit sie auch sicher gehen kann dass der Bub anständig behandelt wird und nicht im getrennten Bett schläft. Der Clan passt da schon auf. Der Einzige Vorteil für die liebesblinde Frau ist dass sie die Beziehung sicherlich nie beenden wird, weil sie Höllenangst vor dem Alleinsein hat, und wenn er die Beziehung beendet, dann gibt es in C.R. immer noch das Schuldprinzip.

Einziges Mittel zur Verhinderung von solchen Problemen, beim ersten Date gleich Immobilienwerte vergleichen, ansonsten getrennt wohnen. Und das ist dann auch nicht gerade romantisch.

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Ola Alexandra, auch wenn es dem einen oder der anderen in die falsche Kehle kommen sollte, die Dame, die du beschreibst, na ja, so wie ich das sehe liegt der Schwerpunkt ihres Interesse im rein sexuellen, denn intellekuell kann ein so wesentlich juengerer Mann einer intellektuell reiferen Frau nichts bieten. Das bedeutet, sie will keine Partnerschaft sondern pure Froehlichkeit und sonst nichts.
Das muss man akzeptieren, nur wird sie eines Tages, wenn andere Sehnsuechte in ihr erwachen, dumm da stehen. Vom Mann wird sie verachtet werden (davon gehe ich mal aus bei einer solchen Konstellation und der Machowelt hier) und sie wird bluten bis - na ja.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, wir haben unseren Schopenhauer doch gut studiert.Freundlich, Pefe

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Hallo Pefer,

na hier liegt ja der Hund begraben. Die Frau ist sehr einfach gestrickt und der Mann ist ihr intellektuell durchaus ebenbürtig wenn nicht überlegen. Ihre Spansichkenntnisse nach 4 Jahren in C.R. entsprechen den Deutschkenntnissen eines Türken nach 4 Monaten Deutschland. Ausser leibliches Wohl hat sie nichts im Sinne und Häuser und Rente hat sie ihrem verstorbenen Mann zu verdanken der sich ein Leben lang abgerackert hat. Na ja, soll auch nicht unser Problem sein. Vielleicht werden sie auch glücklich zusammen bis ins hohe Alter.......... Very Happy

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