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AGP
Member
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Beiträge: 64
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 Mal was zum Nachdenken.......
Das Thema – so ungern die meisten Auswanderungswilligen darüber etwas hören möchten – gehört wie das Amen zum Gebet.
Auszuwandern, ohne sich der oft drastischen Gefahren bewusst zu werden, die Leichtsinn, Gutgläubigkeit, falsche Planung und Selbstüberschätzung mit sich bringen können, ist nicht nur ein Sprung ins kalte, unbekannte Wasser, sondern endet oft auch mit Tragödien.
An die meist selbst verschuldeten Lebenskatastrophen von Auswanderern reiht sich dann sogleich die Kette der unverschuldet eingetretenen Tragödien, z.B. durch die höhere Gewalt, steigende Brutal-Kriminalität im Einwanderungsland etc.
Schimpfen Sie also bitte nicht mit mir wegen dieser Seite, nur weil sie Ihren Vorstellungen vom Auswandern nicht entspricht.
Lesen Sie sie viel mehr sehr aufmerksam durch und lernen Sie aus den hier aufgeführten Beispielen und Schicksalsschlägen, damit Sie die gleichen Fehler nicht mehr machen müssen.
Und vor allem: schminken Sie sich ab, dass Auswandern ein Zuckerschlecken ist, nun alles besser wird und im Ausland eh alles leichter zu bewerkstelligen ist. Vergessen Sie niemals, dass Sie mit diesem sehr entscheidenden Schritt unvermittelt zum "Türken in Deutschland" werden – Heimvorteile haben zunächst einmal alle anderen...
Ausgeraubte, betrogene oder zusammengeschlagene Deutsche Österreicher und Schweizer gab es in den letzten Jahren weltweit. Einige wurden gar angeschossen, umgebracht, zu Krüppeln geschlagen oder sie nahmen sich aus Enttäuschung, Einsamkeit oder vor dem finanziellen Ruin stehend selbst das Leben. Der Traum vom neuen Leben erfüllt sich halt nicht immer und endet oftmals auch mit einer Tragödie.
Wie bei Dieter Hansen, der z.B. in Paraguay immer mehr auf den Hund kam und sich eines Morgens vor der Tür des kleinen Polizeigebäudes von Areguá eine Kugel durch den Kopf schoss. Zwei Polizisten schleppten die Leiche dann vor sein Haus und legten sie dort an der Türschwelle ab – das ersparte ihnen den Papierkram... In Costa Rica funktioniert das ähnlich.
Und auch Herbert, der heute in einer mehr als erbarmungswürdigen Hütte haust, musste lernen, wie rasch so was gehen kann. Er kam vor sieben Jahren mit knapp einer Viertelmillion Mark nach Costa Rica – seit fünfeinhalb Jahren ist er völlig pleite...
Ihm wurde – wie so oft bei auswandernden Junggesellen – eine recht hübsche Einheimische zum Verhängnis. "Ein faules, berechnendes Luder", weiß er heute, aber damals erkannte er das noch nicht. Es war die große Bilderbuchliebe. Er, der Frührentner aus der Nähe von Heilbronn – sie, die glutäugige Latina, die mit jüngeren Männern nichts anfangen könne und nun einen reiferen Mann fürs Leben suchte...
Fünf Monate, nachdem Herbert den Boden der 'Neuen Welt' unter den Füßen hatte, wurde geheiratet.
Ein tolles Fest mit Partyservice, Musikkapelle und 150 Verwandten und Freunden der frischgebackenen Ehefrau. Unvergesslich, dieses Fest, "Wir waren gerade eine Woche verheiratet, da verlangte sie schon ein Dienstmädchen, lag nur noch im Bett und guckte die Novellas im Fernsehen an (beliebte tragische TV-Serien mit unendlich vielen Fortsetzungen).
Ständig hatten wir Besuch von ihren Verwandten und einige ihrer Geschwister nisteten sich auf Dauer bei uns ein. Da wurde es mir zu dumm und ich sagte, dass ich das Haus verkaufen wolle, um mit ihr nach Puntarenas zu ziehen, wo ein Bekannter von mir lebte." Als Herbert endlich einen Käufer für sein Haus gefunden hatte, entschloss sich die Familie zur Selbsthilfe.
Unter dem Vorwand, dass ihr bei der Bank arbeitender Schwager für den Dollarscheck des Kunden einen weitaus besseren Kurs erhielte, erschlich sich die fernsehsüchtige Gattin den Barscheck und – Herbert sah Frau und Scheck nie wieder...! 170.000 Mark waren für immer futsch.
Der Rest ging für Anwaltskosten und Gerichtsgebühren drauf. Heute lebt Herbert völlig verarmt und hält sich mit kleinen Gelegenheitsjobs über Wasser...
Dies sind nur einige kleine Beispiele, was passieren kann. Costa Rica ist kein typisches Einwanderungsland und auch kein "3.Weltland" mehr.
Es wird momentan als Schwellenland bezeichnet und hat mit sehr vielen Problemen zu kämpfen. Wer hier her kommt, der sollte sich bewusst sein, dass hier weder Milch noch Honig fliessen und man auch nichts geschenkt bekommt. Ohne ausreichend Eigenmittel und Herr der Sprache sollte man den Schritt nicht wagen.
Pura Vida
Andy
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| 03.11.2006, 08:20 |
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Cascabel
Sr. Member
Anmeldedatum: 09.12.2004
Beiträge: 139
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Yo Andy,
deswegen ist die Tica, die ich heiraten werden auch 3 Jahre älter als ich
Nee, aber in gewissen Situationen sollten schon die Alarmglocken angehen. Wenn sich ne 20jährige angeblich in einen 50jährigen verliebt, könnte man eine gewisse Motivation eher vermuten als in anderen Konstellationen.
Weiber, die einen abzocken gibts aber auch hierzulange genug.
Vorsichtsmaßnahmen, wie getrennte Konten sind daher weltweit angesagt, sollte man über sehr viel mehr Geld verfügen als die Frau.
Das Hauptproblem ist m.E., dass hierzulande gescheiterte Existenzen glauben im Ausland sei alles viel einfacher und sich dann wundern, wenn sie Schiffbruch erleiden und dann oftmals nicht mal mehr die Kohle fürs Rückflugticket haben.
Andererseits gibt es in Ländern wie Costa Rica noch viel mehr Marktlücken und Möglichkeiten als bei uns und damit auch wirklich große Chancen(wo bleibt denn der deutsche Metzger in Guanacaste
Gruß
Klaus
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| 03.11.2006, 14:13 |
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Mar
Member
Anmeldedatum: 17.08.2004
Beiträge: 66
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Hola,
da muss man erst gründlich nachdenken, ob man auf diese Nachricht überhaupt antwortet.
Ich tue es, weil ich nicht akzeptiere, daß Costa Rica und die Ticos hier derartig in ein schlechtes Licht gestellt werden.
Zitat:Wie bei Dieter Hansen, der z.B. in Paraguay immer mehr auf den Hund kam und sich eines Morgens vor der Tür des kleinen Polizeigebäudes von Areguá eine Kugel durch den Kopf schoss. Zwei Polizisten schleppten die Leiche dann vor sein Haus und legten sie dort an der Türschwelle ab – das ersparte ihnen den Papierkram... In Costa Rica funktioniert das ähnlich.
Zitat: Und auch Herbert, der heute in einer mehr als erbarmungswürdigen Hütte haust, musste lernen, wie rasch so was gehen kann. Er kam vor sieben Jahren mit knapp einer Viertelmillion Mark nach Costa Rica – seit fünfeinhalb Jahren ist er völlig pleite...
Ihm wurde – wie so oft bei auswandernden Junggesellen – eine recht hübsche Einheimische zum Verhängnis. "Ein faules, berechnendes Luder", weiß er heute, aber damals erkannte er das noch nicht. Es war die große Bilderbuchliebe. Er, der Frührentner aus der Nähe von Heilbronn – sie, die glutäugige Latina, die mit jüngeren Männern nichts anfangen könne und nun einen reiferen Mann fürs Leben suchte...
Fünf Monate, nachdem Herbert den Boden der 'Neuen Welt' unter den Füßen hatte, wurde geheiratet. Ein tolles Fest mit Partyservice, Musikkapelle und 150 Verwandten und Freunden der frischgebackenen Ehefrau. Unvergesslich, dieses Fest, "Wir waren gerade eine Woche verheiratet, da verlangte sie schon ein Dienstmädchen, lag nur noch im Bett und guckte die Novellas im Fernsehen an (beliebte tragische TV-Serien mit unendlich vielen Fortsetzungen). Ständig hatten wir Besuch von ihren Verwandten und einige ihrer Geschwister nisteten sich auf Dauer bei uns ein. Da wurde es mir zu dumm und ich sagte, dass ich das Haus verkaufen wolle, um mit ihr nach Puntarenas zu ziehen, wo ein Bekannter von mir lebte." Als Herbert endlich einen Käufer für sein Haus gefunden hatte, entschloss sich die Familie zur Selbsthilfe. Unter dem Vorwand, dass ihr bei der Bank arbeitender Schwager für den Dollarscheck des Kunden einen weitaus besseren Kurs erhielte, erschlich sich die fernsehsüchtige Gattin den Barscheck und – Herbert sah Frau und Scheck nie wieder...! 170.000 Mark waren für immer futsch. Der Rest ging für Anwaltskosten und Gerichtsgebühren drauf. Heute lebt Herbert völlig verarmt und hält sich mit kleinen Gelegenheitsjobs über Wasser...
Zitat I ist reine Diffamierung. Was soll das? Wir sind erstens nicht in Paraguay - also hinkt Dein Beispiel schon und zweitens ist die Polizei in Costa Rica den Ausländern gegenüber sehr hilfsbereit.
Zitat II:
dazu Originalzitat von Ödön von Horvath : nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als die Dummheit
Egal ob in Costa Rica oder in D oder wo auch immer auf der Welt - mit so viel Blauäugigkeit kann man nicht erwarten, daß man weit kommt.
Der Reiz dem die Männer gerne unterliegen - viel jüngere Frau usw. Was glauben die denn?
Es gibt Eheverträge
Jeder weiß, daß dies ein probates Mittel ist um sich aus der armen Klasse zu befreien - völlig unabhängig vom Land.
Also laß es bitte die Ticas hier schlecht zu machen. Dies kann Dir im reichen armen Deutschland genau so gut passieren und dort passiert es wahrscheinlich noch öfter.
Was man jedoch wissen sollte:
Wenn Du 1 Jahr mit einer Tica oder einem Tico in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebst ist dies juristisch in Costa Rica der Ehe gleichgestellt. Dies bedeutet, Du musst nach Trennung Dein privates Vermögen mit ihr oder ihm teilen. Dies weiß man auch vorher.
Die Amerikaner profitieren teilweise enorm davon, daß sie jüngere Ticas heiraten. Sie machen es mittels Abkommen - die jüngere Frau kümmert sich um den alten Mann und dafür erbt sie später. Besser als in einem Heim zu versauern. Die Familie ist meist dabei und hilft mit. Die Latinos haben stets Priorität auf der Familie - dies sollte man wissen, wenn man in ein lateinamerikanisches Land zieht. Da ist es normal, daß die Familie kommt und teilweise mitlebt.
Drastische Gefahren herrschen in erster Linie dort, wo man sich über den Tisch ziehen lässt in Form von Käufen und Investitionen. Die Moneymaker sind in mehr als 90% keine Ticos  Denke mal darüber nach.
Nun zur Wahrheit, die in der Nachricht steckt:
Zitat:Wer hier her kommt, der sollte sich bewusst sein, dass hier weder Milch noch Honig fliessen und man auch nichts geschenkt bekommt. Ohne ausreichend Eigenmittel und Herr der Sprache sollte man den Schritt nicht wagen.
Pura Vida
Mar
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| 03.11.2006, 14:19 |
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AGP
Member
Anmeldedatum: 13.06.2006
Beiträge: 64
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Hallo Mar,
nun, ich denke mein Bericht hat sein Ziel nicht verfehlt. jedoch sollte an dieser Stelle auch gesagt sein, dass ich damit in keinem Fall die Ticos oder Ticas herunterziehen möchte. Es handelt sich hierbei nur um Beispiele, davon gibt es hunderte.....nicht nur in Costa Rica. Der Bericht soll nur zum nachdenken anregen und nicht als Hetze gegen die Ticos dienen. Schliesslich lebe ich selbst hier und ich liebe dieses Land und die Menschen. Vielmehr sollte hiermit nur die Gemeinde der Träumer angesprochen werden, die ohne ausreichende Mittel, ohne Sprachkentnisse und ohne Hintergrundwissen über das Land den Schritt hierher wagen wollen. Leider, und ich sage Leider, gibt es davon zu viele.............Hier ist dann der Schiffbruch vorprogramiert. Ich hoffe ich habe nun mit meinem Bericht eine lebhafte Diskusion ausgelöst......In diesem Sinne
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| 03.11.2006, 16:36 |
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gast
Gast
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AGB hat wohl, so verstand ich es, nicht etwa die Einheimischen gemeint, sondern die Deutschen, die Naiv und Vertraeumt ins Land kommen. Er hat schon Recht, ich habe im Lauf meiner 12 Jahre die ich hier lebe einige Deutsche getroffen, die sich aehnlich wie "Herbert" verhalten haben. Einer kam mit 1/2 Million Dollar und 2 Jahre danach war er Bankrott weil er dachte das Leben funktioniert hier wie in Deutschland. Dahinter steckt natuerlich auch Grossmannssucht. Wieviele sind in Deutschland nichts gewesen und hier sind sie ploetzlich "DON Klaus"! Und exakt das verleitet zu Spinnereien. Und wenn ich mir die Karibik anschaue, den Teil hinter Cahuita, wieviel Abgesoffene, Wracks, Kiffer und Stoned dort leben, vom Alki bis zu absolut verbiesterte Frauen aus Deutschland, die, fragt man sie, eifrig betonen: Aber ich bin gluecklich, ich bin gluecklich. Da spricht der herabgezogene Mundwinkel eine andere Sprache.
Ich denke das ist es was AGB (sei gegruesst!) sagen wollte.
Freundlich, Pefe
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| 04.11.2006, 10:57 |
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AGP
Member
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Ja Pefer, genau das meinte ich damit.........wollte es nur nicht so krass ausdrücken
Sei herzlich gegrüsst
Pura Vida
Andy
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| 04.11.2006, 11:26 |
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Mar
Member
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Hola,
da gebe ich Euch recht. Viele kommen blauäugig nach Costa Rica und versacken dann. Ausländische Alkoholiker und auch Drogenabhängige gibt es jede Menge.
Habe ja auch nicht wirklich geschimpft mit AGB.
Pura Vida
Mar
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| 04.11.2006, 11:49 |
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AGP
Member
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Hallo Mar,
ich hab das auch nicht als schimpfen verstanden, denn ein Forum ist auch dazu da um seine eigene Meinung kundzutun.............und wenn wir alle die gleiche Meinung hätten, dann wäre das schlichtweg langweilig.
Pura Vida
Andy
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| 04.11.2006, 14:22 |
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AGP
Member
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nun, ich werde hier mal selbst antworten, damit die Dikusion ein wenig fortgeführt wird, denn wenn ich die anderen Berichte und Einträge hier so lese, dann sträuben sich mir die Nackenhaare............ich denke einfach, viele Einwanderungswillige wollen sich damit garnicht auseinandrsetzen.
Gruß
Andy
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| 19.11.2006, 08:43 |
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Alexandra die Grosse
Member
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Wohnort: Tilarán
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Mar hat Folgendes geschrieben:
Was man jedoch wissen sollte:
Wenn Du 1 Jahr mit einer Tica oder einem Tico in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebst ist dies juristisch in Costa Rica der Ehe gleichgestellt. Dies bedeutet, Du musst nach Trennung Dein privates Vermögen mit ihr oder ihm teilen. Dies weiß man auch vorher.
Mar
Wo steht das denn geschrieben ??
Wenn es so einfach wäre, warum dann soviel Zirkus vor Gericht bei Scheidung?
Ansonsten, AGP hat zum Teil recht. Ich sage zum Teil, weil man im Voraus meist gar keine Vorstellung davon hat worauf man sich einlässt. Mit Urlaub ist das nicht zu vergleichen. Und darum soll man sich einen Zeitplan zurechtlegen "ich habe dies und jenes vor, falls es in X Jahren nicht klappt dann geh ich lieber wieder nach Hause". Und sicherstellen dass für diese Zeit genug Geld vorhanden ist, man muss erstmal davon ausgehen dass man für längere Zeit kein Einkommen haben wird. Wenns natürlich gut oder besser geht als erwartet dann kann man sich ja häuslich einrichten. Und nicht zu vergessen, zum Arbeiten braucht man Residencia. Ausser Du hast eine Firma mit Angestellten und bist nur verwaltend tätig. Dann musst Du alle 3 Monate das Land verlassen.
Es gab vor ein paar Jahren 3 Fälle von Selbstmord in meiner Gegend, einer hat sich erhängt, der andere erschossen und der dritte hat sich im See ersäuft mit einer Autobatterie um den Hals. Der erste kam zu der Einsicht, fast 50 und nix auf die Beine gestellt im Leben, der zweite (50) hat sich im Abschiedsbrief über Einsamkeit beschwert, war aber für seine Orgien bekannt (ausserdem, Bankkredit bei den "Brothers" angelegt, die gingen Pleite und der Typ dann auch) der Dritte (65) hat sich von einer Tica (nicht jung und nicht hübsch) einwickeln lassen und wurde reichlich ausgenommen. Alle 3 wurden in ihre jeweiligen Länder zurückgeflogen und dort beerdigt.
Zwei andere wurden deportiert, einer hatte schon in D Betrugsanzeigen laufen und wurde von Interpol gesucht, der andere hatte hier soviel Stunk am Hals mit Deutschen, Amis und Ticos dass es sogar der Immigration zu blöd wurde. Der wurde vor ca. 4 Wochen abgeschoben.
Die besten Kunden unserer Dorfkneipen sind ehemalige Auswanderer aus D oder USA. Da haben sie Häuser mit Seeblick und Pool, und hocken lieber in finsteren Spelunken und lallen mit den Ticos um die Wette. Da hat dann das Auswandern etwas von seinem Sinn verloren glaub ich. Der Mensch braucht was sinnvolles zu tun ansonsten säuft er ab, leider zu oft im Bierglas.
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| 04.09.2007, 21:26 |
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morty
Sr. Member
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Zitat:Wenn Du 1 Jahr mit einer Tica oder einem Tico in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebst ist dies juristisch in Costa Rica der Ehe gleichgestellt. Dies bedeutet, Du musst nach Trennung Dein privates Vermögen mit ihr oder ihm teilen. Dies weiß man auch vorher.
Soweit ich weiss muss man 3 Jahre zusammengelebt haben.
_________________ Konzerte, Theater, Sportereignisse, Veranstaltungen in Costa Rica
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| 05.09.2007, 07:18 |
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Alexandra die Grosse
Member
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http://www.teletica.com/archivo/buendia/noticias/2005/12/union-linre.htm
soviel ich verstehe muss das paar vor einen richter treten und sich zum "wilden ehepaar" ernennen lassen um dann auch rechte geltend machen zu können.
so gesehen macht heiraten eh keinen sinn, man spart sich immerhin die scheidung.
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| 05.09.2007, 07:51 |
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morty
Sr. Member
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Interessanter Link Alexandra die Grosse!
Dort steht auch dass es mindestens 3 Jahre sein muessen:
Zitat:Esto se puede solicitar cuando hay una convivencia mínima de 3 años,
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Costa Rica Routenplaner
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| 05.09.2007, 08:04 |
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pefer
Gast
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Nein, Alexandra, das stimmt nicht, man muss nicht vor einen Richter treten, um sich als "wildes Paar" (grauenhafter deutscher begriff, der aus dne 50er Jahren der BRD stammt, als es noch die "wilde Ehe" gab, was heisst: moralisch absolut vernichtend)!) bestaetigen zu lassen.
Allerdings muss man drei Jahre eheaehnlich zusammen leben. Und warum diese Scheidungskaempfe? Weil es immer wieder Frauen gibt (in Costa Rica, mit Garantie aber auf der ganzen Welt) die ausnutzen wollen, dass sie mit einem Mann zusammen waren, der ueber Geld verfuegt. Ein Freund von mir lebte in Scheidung, die Ehefrau wollte sie, und verlangte als Unterhalt monatlich 3000 Dollar (sie war 28 Jahre alt und kam aus armen Verhaeltnissen). Der Richter hat selber den Kopf geschuettelt, hat es reduziert auf 60.000 Colones weil sie ja noch arbeiten kann.(Ueber das, was ein Ex-Mann, der die Frau ja immerhin mal geliebt hat, freiwillig weiterleisten koennte, ohne sich weh zu tun, wollen wir nicht sprechen)
Das soll nur ein Beispiel sein.
Aber es gilt doch auch in Deutschland: wer eheaehnlich zusammen lebt, muss danach fuer den anderen aufkommen, ich versteh gar nicht was hier gemeckert wird?
Freundlich, Pefe, offiziell verheiratet.
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| 05.09.2007, 09:22 |
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Alexandra die Grosse
Member
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Hallo Pefer,
erstens einmal klingt für mich das Wort WILD nicht unmoralisch vernichtend, sondern eher erotisch angehaucht
In dem Interview steht drin dass das Paar vor den Richter treten muss um das eheähnliche Verhältnis "anzumelden", um dann auch mal im Notfall die Hälfte von den Brötchen zu bekommen. Macht Sinn solange es sich um Gemeinsame Anschaffungen handelt. Das sollte man fairerweise auch teilen wenn man sich nach 3 Wochen trennt.
Die Höhe der Unterhaltszahlung in C.R. wird nach Einkommen des Mannes berechnet und auch nach dem bisherigen Lebensstandard der Familie. Ich kenne eine "Dame" hier (möchte das zutreffende Wort für mich behalten) die war mit einem Architekten verheiratet, 18 Jahre lang, 2 Kinder, die Frau ist eine total verzogene Ziege und weiss bis heute nicht wie herum man einen Besen in die Hand nimmt. Bei der Scheidung bekam sie das grosse Haus plus die Hälfte der anderen Grundstücke, über 1000 $ Unterhalt pro Monat für sich und die beiden Kids, plus sämtliche Versicherungen etc. Bei der war der Richter nicht der Meinung dass die arbeiten könnte (Kids waren schon im Colegio). Inzwischen sind die Kids aus dem Haus und die Frau bekommt immer noch Unterhalt, lässt sich inzwischen von einem Ami beglücken (der mal viel Geld erben wird) zieht mit ihm aber nicht zusammen damit sie ihren Unterhalt nicht verliert. Von wegen 60,000 Colones und arbeiten..........
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| 05.09.2007, 14:46 |
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Bienvenidos! 11.05.2008, 19:15 |
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