Hallo liebe Costa Rica Fans,
tja, leider schon wieder vorbei. Sind am Mittwoch 25.5. wieder in München gelandet.
Hier eine kurze Zusammenfassung unserer 14-tägige Mietwagenrundreise \"Costa Rica individuell erfahren\" von Jahn-Reisen:
Flug mit der Martinair MUC-Amsterdam-Miami-San Jose. Kompliment, anscheinend haben sich einige Airlines über die Abfertigung in USA beschwert. Auf jeden Fall war MIAMI dieses Jahr absolut problemlos. Es wurden extra 2 Einreiseschalter für die Martinair-Maschine geöffnet, ging mit Lichtbild u. Fingerabdrücken absolut schnell 3 Minuten für 2 Personen und ab zur Handgepäck-Kontrolle, welche auch sehr zügig absolviert wurde (gut, die Feuerzeuge haben sie alle gefunden). Dann nur noch warten im Transit-Bereich bis zum Boarding nach San Jose.
Ankunft in San Jose gegen 23.00 Uhr. Einreise unproblematisch und flott.
1. Übernachtung: San Jose Hotel Palacio.
Mietwagenübergabe am nächsten Morgen v. \"Adobe\" absolut überpünktlich, 45 Min. früher, was uns sehr recht war, TIPP-TOPP Fahrzeug, Daihatsu Terios. Kurze Routenerörterung des Reiseleiters und los gings. (PS: Bezügl. Routenbeschreibung am besten einige Reiseführer vorher lesen, da diese Beschreibung ziemlich mager war - Empfehlung: Reise Know How v. Detlef Kirst...war absolut Gold wert!!)
2. u. 3. Nacht - Santa Elena \"Finca Valverde\", Schöne Anlage, saubere Zimmer, allerdings Bier sauteuer (0,33 l - 3 Dollar = Frechheit, Frühstück 6,- Dollar für 3 Mini-Obststücke + 1 Tasse Müsli m. Milch, ebenfalls absolut überteuert)
Nebelwald Reservat Santa Elena - sehr schöne Touren - es waren nur 3 PKW\'s auf dem Parkplatz - also fast alleine unterwegs.
Von der Terrasse des \"Coffee-Shop\" in Santa Elena kann man wunderbar das Treiben im Ort beobachten, ausserdem kann man sehr günstig essen und Kaffeetrinken, auch leckere Milchshakes kann ich dort empfehlen.
4. Nacht Arenal
Hotel \"Arenal Paraiso\".
Tipp: Frühstück in Tilaran im Soda Mary - sehr billig (5,- Dollar für 2x Gallo Pinto mit Schinken u. Eiern + 4 Haferl Kaffee) - sehr lecker - guter Kaffee und parken vor der Tür.
Ca. 5 km v. La Fortuna in Richtung Vulkan - Hotel Arenal Paraiso: Sehr schöne Anlage, auch gut zum Relaxen am Pool mit Blick auf den Vulkan. Zu empfehlen: Eine Wanderung über die Lava-Felder und im NP Arenal (haben wir letztes Jahr gemacht).
5. u. 6. Nacht \"Laguna del Lagarto Lodge\"
Ein Erlebnis und in jeder Hinsicht faszinierend. Wir sind einen kompletten Nachmittag nur auf der Terrasse gesessen und haben mit Fernglas, Fotoapparat u. Videokamera die Ruhe genossen und absolut fasziniert den vielen Tieren (tagsüber überw. Vögel) zugesehen. Toll.
Außerdem sind wir zur Lagune marschiert und haben hinterher köstlich darüber gelacht, wie wir,\"bewaffnet\" mit 2 in der Lodge erhältlichen \"Kampf\"-Stöcken versucht haben, die eventuell auftauchenden Schlangen schon in die Flucht zu schlagen, bevor die uns in die Flucht schlagen. ...es war lustig und gut, dass uns niemand gesehen hat.
7. Nacht Guapiles (nur Zwischenübernachtung im Stadthotel) Gepäck- u. Auto-Deposit während des kommenden Ausfluges nach Tortuguero.
8.Nacht \"Pachira Lodge\" Tortuguero
Der aus S.J. kommende Bus der Lodge hat uns pünktlich im Hotel aufgesammelt u. zum Bootsanleger gebracht. Über den Rio Parismina sind wir nach Tortuguero (ca. 1,5 Stunden) gefahren. Zimmerbezug und später noch Überfahrt ins Dorf Tortuguero.
Hat mir sehr gut gefallen, obwohl der Ort zwar nicht wirklich viel zu bieten hat, aber das Flair dort war toll. Morgens 5.30 Uhr Bootsfahrt in den NP. Es hat gepisst wie aus Eimern, unsere Regenjacken waren da wirklich lächerlich, da haben wir dann doch die Regenmäntel der Lodge bevorzugt. Wir konnten ein Faultier, unzählige Kapuzineraffen, Tukane und andere Vögel beobachten - sehr zu empfehlen!! Am Vormittag leider wieder Rückfahrt nach Guapiles.
Dieser Ausflug war komplett organisiert von der Pachira Lodge, VP inkl. antialkohol. Getränke - alles vorbildlich und sehr gute Führer.
9. Nacht: La Suiza (bei Turrialba) \"Hotel Casa Tuirre\"
Der totale Kontrast zu den anderen Unterkünften (was nicht heissen soll, das die anderen Unterkünfte schlecht waren). Es ist halt ein Luxus-Schuppen im Stil eines Plantagen-Hauses, wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Wir haben uns aber durchaus über die gelungene Abwechslung gefreut und der Aufenthalt dort war sehr angenehm und entspannend.
10.Nacht: San Gerardo de Dota \"Savegre Montana Hotel\"
Die Anfahrt über das Orosi-Tal war schon ein Traum (vorallem die Kirche von Orosi ist sehenswert) und die Fahrt auf dem Highway hinauf in die Berge total beeindruckend. Das Hotel liegt dann eigentlich schon wieder in einem Tal nur ist man ja vorher schon auf ca. 3.300 m hochgefahren, also wird das Tal so auf ca. 2.500 m (?) liegen. Ich könnte mir vorstellen, das es vielleicht in den Rocky Mountains auch so aussieht, hier waren total andere Bäume und richtige Bergbäche - sieht gar nicht aus wie C. R. - aber schön. Allerdings war es abends so a...kalt, dass wir am offenen Kamin gesessen haben und sogar in der Nacht den Radiator im Zimmer laufen lassen mussten, um uns aufzuwärmen. Leider haben wir keine Quetzale gesehen, obwohl wir uns schon um 6 Uhr auf die Socken gemacht haben.
11. u. 12. Nacht: Dominical \"Villas Rio Mar\"
Bei Traumwetter passieren wir den \"Cerro de la Muerte\" (Gipfel des Todes). Ich glaub der ist ca. 3.500 m hoch und die Panamerikana hat hier ihren höchsten Punkt erreicht (hoffe, das stimmt auch, hab ich im Reiseführer gelesen). Es lohnt sich, den Weg zum Gipfel raufzufahren, man hat hier einen irren Blick zur Küste. Und dann geht es runter zur Pazifik-Küste an die Flußmündung des Rio Baru. Das Hotel dort war recht nett. Wir wohnten in einem Bungalow mit offenem Wohnbereich mit Kühlschrank, Hängematte u. kompl. Couch-Garnitur.
Am Nächsten Morgen Aufbruch in Richtung \"Drake Bay\" auf dem Weg nach Palmar Sur (neu geteerte 1a-Straße) hat man einige Gelegenheiten direkt ans Meer zu fahren. Sehr gut gefallen hat mir hier die Playa Dominicalito, anscheinend auch bei Surfern beliebt. Bei Chacarita sind wir vom Highway abgefahren in Richtung Rincon...die Straße (ich glaub ca. 35 km) ist allerdings in einem sehr schlechtem Zustand. Ich musste schmunzeln, als ich die Bemerkung über den Straßenabschnitt (ab Rincon bis Puerto Jimenez) im Reiseführer gelesen habe: \"Die Aneinanderreihung von Schlaglöchern ist nur mit sehr viel gutem Willen als Straße zu bezeichnen\", na dann gute Nacht. Wir haben nur die Straße bis Rincon befahren, und hier wäre diese Bemerkung schon angebracht...wie sieht denn dann der Rest der Strecke aus???
Hinter Rincon gings dann rechts weg zur Drake-Bay - der Weg dorthin war ebenfalls sehr abenteuerlich - aber, wenn die Flüsse nicht wären, meiner Meinung nach besser zu befahren als die Teerstraße bis Rincon.
Also ich würde in der Regenzeit nicht mehr unbedingt mit dem Auto in die Drake-Bay fahren. Wir waren ja noch ziemlich am Anfang der Regenzeit, aber wohl war mir nicht, als es bei Ankunft in der Bucht zu schütten begonnen hat. Dann lieber das nächste Mal doch mit dem Boot. Von Dominical aus haben wir ca. 4 Stunden gebraucht. Auf dem Rückweg sind wir noch kurz nach Rincon (links oben am Hang) eingekehrt und haben leckeren Reis mit jeder Menge Shrimps gefuttert, inkl. Ananas-Pudding als Nachspeise (auf\'s Haus) und 2 x Kaffee haben wir 10,- Dollar bezahlt - das finde ich sehr günstig.
Am nächsten Tag gings dann weiter zur letzten Station unserer Tour nach Punta Leona.
13. u. 14. Nacht - Hotel Punta Leona in Punta Leona:
Das Hotel war gut. Die Natur in unmittelbarer Umgebung ist ein Traum. Man kann wunderbar durch den Wald wandern und super die Tiere beobachten. Wir haben endlich 2 lebende Schlangen gesehen, was wir bisher bei 3 Costa Rica-Reisen nocht nicht schafften. Die Zimmer waren mit Kühlschrank, Fernseher und Kaffeemaschine bestückt und sehr sauber. Was mich allerdings gestört hat, dass es keine Möglichkeit gab, sich vor das Zimmer oder auf einen Balkon zu setzen um seinen leckeren costaricanischen Kaffee mit Blick in die Natur zu genießen.
Tja, am 15. Tag sind wir dann mit der Fähre nach Nicoya übergesetzt, um dort noch 1 Woche Badeurlaub zu machen. Leider hat das Wetter hierbei nicht so toll mitgemacht. Aber egal, costa Rica ist auch bei bewölktem Himmel und auch bei Regen ein Traumland, welches wir bestimmt auch ein 4. Mal besuchen werden.
Karin & Peter



