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reisebericht vom 4.01-23.01.06
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Beitrag reisebericht vom 4.01-23.01.06 
nach 12 stunden flug mit jberia sind wir gut angekommen in san jose.(jberia ist wirklich nicht so schlecht. wie immer buchten wir die erste nacht bei godo und dora in der berna tica.wir wurden mit einem wunderbaren nachtessen verwöhnt.
am nächsten tag haben wir unser auto bei mapache abgeholt. ein solider 4x4, es geht ja schliesslich auch in den süden(osa).
berits auf dem weg nach der trogon lodge,begleiteten uns sonderbare geräusche an der lenkung. ein kurzes telefon zu mapche und er wagen wurde am gleichen tag ausgewechselt und zu trogon lodge gebracht. wirklich guter service.
die trogon lodge ist wunderschön gelegen. gepflegter service und schön saubere zimmer. es war zwar saukalt, sodass wir mit unseren fleecejacken schliefen.(meine schester hat die heizung kaputt gemacht.)
früh am morgen ging es auf fotojagd. den quezal haben wir gesehen. ein wunderschöner vogel, welcher sich ausschlisslich von avocados ernährt.nachmittags stand reiten auf dem programm.die armen pferde waren gesundheitlich in einem sehr schlechten zustand,verletzungen an beinen hüften und hoden.... mit wirklich schlechtem gewissen sind wir zum wasserfall geritten. landschaftlich ist die umgebung der lodge sehr mystisch, nebelwald. ein ort der stille.eine amerikansiche seniorengruppe unterbrach diese stille.
nach 2 nächten gings es witer in den süden uber den cderre del muerte richtung uvita in die sagenhafte finca bavaria.
wir wurden empfangen nicht von ruedi sondern von einem schweizer ehepaar martin und bea, welche für ein halbes jahr die lodge führen. und das m8it erfolg. sie haben uns wunderbar bekocht. der fisch vom grill, die leckeren drinks, das wunderbare gemüse von monika(benfalls eine schweizerin und hans ihr mann). ein befreundetes weiteres ehepaar andy und heidi haben ebenfalls mitgeholfen unseren aufenthalt angenehm zu gestalten.
heute war strand angesagt. morgens um 5 uhr wurden wir lautstark von brüllaffen geweckt. viele bunte vögel, tukane, oropendolas, aras etc haben das frühstück auf den nahen bäumen eingenommen.
der strand war nicht einfach zu finden. uns wurde gesagt, dass wir bei ebbe wunderbat durchwandern können. leider waren wir zu früh und haben das auch zu spät gemerkt. die wellen schlugen mich and en felsen und unser mittagessen, brot fleisch etc.landeten im meer. die wellen waren stark und ebenfalls die strömung. der pazifk ist vielerorts sehr stark und die strömungen ziehen dich wieder hinaus.
naturstrand, wunderbare ruhe, wir bauten ein palmblätterhaus um in den genuss von schatten zu kommen. zurück in der finca genossen wir den sonnenuntergang.zum essen ging es heute ins parcela. wir haben gut gegessen und getrunken. (ceviche, flambierte bananen) ceviche ist eine costaricanische spezialität.
nach drei nächten packen wir unser auto und fuhren nach drake bay. die strassen wurden immer schlechter, die landschaft atemberaubender, sattes grün in allen abstufungen. viele nette sodas mit netten menschen, da ein schwatz und hier ein schwatz. plötzlich ein riessiges flussbett, das kann doch nicht der richtige weg sein....aber war es. um 3 uhr wurden wir von unserem boot bageholt und zu marenco beach und rainforest lodge geführt. die lodge ist schön gelegen aber in einem total schlechten zustand. die zimmer unsauber, der service hundsmisserabel. das essen like amerika. kaffee in einem kaffeland wie wasser... war wirklich entäuscht. der strand unmöglich um zu baden. felsen, eine kleine wiese.(warum keine stühle?) völlig unbequem. war ja auch nicht ganz billig.
Im garten sahen wir eine boa, sehr schön gezeichnet. viele kapuzineraffen und aras mit ihrem lautstarken gekreische.
ich würde wirklich nicht mehr in diese lodge reisen.
Nach 3 tagen weiter nach la palma. wo wir von esteban erwartet wurden. der weg war beschwerlich.esteban ist ein gyamie indiander welcher in der osa in corcovado im reservat wohnt. er ist verheirat mit einer schweizerin. wieder flüsse überqueren, tiefe flüsse und sehr steile aufstiege. in einem kleinen dorf warteten die pferde welche uns nach alta laguna bringen. das gepäck von uns wurde reduziert auf das nötigste. wir hatten aber noch 2 koffer mit schulmaterial und diversen geschenken für die familie carrera.der weg war steil und sumpfig, die pferde waren trittsicher undsehr folgsam. nach 2 1/2std. wunderschönen aufstieg durch den regenwald erwartete uns familie carrera. die alto laguna liegt sehr schön mittem im regenwald. die gynamie tragen wunderschöne farbige kleider. sie sprechen spanisch und ihre eigene sprache. sehr schwer zu verstehen. uns wurde unser zimmer gezeicht und toiletten. einfache holzhäuschen mit dem nur allernötigsten. die betten mit moskitonetzen überspannt. die kopfkissen hart wie stein.(wurden mit alten kleider gefüllt).wir fühlten uns aber sofort wied zuhause. das nachtessen wurde gemeinsam eingenommen. die frauen kochten am offenen feuer reis mit bohnen. das essen war lecker und die stimmung sehr schön.esteban zeichte uns im regenwald wie man palmherzen schneidet und die grossmutter wie aus pflanzen fäden für häckelarbeiten gewonnen wurden.
ein schöne vollmondnacht beendete den ersten tag.
sonntag war ein festtag. wir spendeten eine ganze sau welche geschlachtet wurde. plötzlich ein schrei ein kleiner junge schrie die sau ist abgehauen....!!!!
nichts wie los der sau hinter her in den regenwald. 3 schüsse und endlich hatten sie glück. es wurde wasser in der küche gekocht und die bosten damit entfernt. die sau wurde in stücke geschnitten und 6 stunden auf dem feuer geräuchert. die männer hocken den ganzen abend am feuer und überwachten das fleisch. das ist eine art des haltbarmachens. sie besitzen keine möglichkeiten für die kühlung.
einerlebnisreicher tag ging zu ende. am sonntag kam die ganze familie zusammen, 3 stunden fussmarsch, kein problem. es wurde gegessen, fussball gespielt und die geschenke verteilt.ein starker regen prasselte nieder.wenn nur der fluss nicht anschwillt... waren meine gedanken. wir müssen ja morgen wieder den beschwerlichen weg mit pferd und auto nehmen.kein problem hat esteban uns mitgeteilt.
morgen führ verabschiedeten wir uns von den carreras und sattelten die pferde. 3 wunderschöne , erlebinsreiche tage gingen zu ende.es war eine gute erfahrung für uns. wie einfach man gut leben kann.
unser letztes etappenziel war matapalo beach. im bahari beach lodge erholten wir uns von den schlechten strassen flussbetten etc.die vier zelte waren luxeriös ausgestattet, mit gefliessten böden grossen badezimmern. wunderschö gelegen am 30kam langen sandstrand. alles sehr gepflegt.ludwig und andrea aus austria und ungarn verwöhnten uns mit gourmet menus. guten weinen. viktoria ebenfalls aus ungarn brachte uns jeden abend wunderbare drinks an den strand um den sonnenuntergang zu geniessen. fast kitschig, die farben, die pelikane über den wellen.... so haben wir uns unseren urlaub vorgestellt.
wir haben viele nette menschen, ticos und europäer kennengelernt. neue erfahrungen gemacht und wiedereinmal mehr die gastfreundschaft der ticos genossen.
smile often more and talk with native people......
konima

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