14. November bis 7. Dezember 2003
Personen: 2
Individualreise
Gebucht über Traveldesign in München (Flüge, Hotels, Mietwagen, Reiseplan mit vielen heißen Tipps und Spielraum für spontane Ideen)
Reiseverlauf:
Fr. 14.11.2003 / 1. Tag
Flug mit Iberia von München über Madrid und Miami (viel weniger schlimm als erwartet) nach San Jose, Ankunft gegen 2 Uhr. Übernachtung im Hotel Fleur de Lys (Wir bekommen ein sehr schönes Zimmer mit eigenem Whirlpool, leider haben wir keine Zeit für die Nutzung!)
Sa. 15.11.2003 / 2. Tag
Nach dem Aufstehen (5.30 Uhr) und Frühstück (6.00 Uhr) Abholung vom Hotel um 6.30 Uhr durch den Kleinbus der Turtle Beach Lodge. Ein Reifen wird repariert, dann geht die Fahrt durch den Nationalpark Braulio Carillo (gutes zweites Frühstück im Restaurant Rancho Roberto) zum Bootsanleger in Caño Blanco. Unterwegs sehen wir viele Bananenplantagen, Riesen-Käfer und auch ein Baby-Faultier (so süß!), das seine Mutter verloren hat und von Menschen aufgezogen wird. Die Bootsfahrt dauert dann ca. 1 1/2 Stunden (wir sehen ein weiteres Faultier und viele Vögel), Ankunft im Regen in der Turtle Beach Lodge. Am Nachmittag kleine Tour mit der deutschen Biologin Barbara Hartung durch das Tortuguero-Dorf. Am Abend und in der Nacht viel Regen.
Übernachtung in der Turtle Beach Lodge (Die Lodge liegt ungefähr 20 min per Boot vom Dorf entfernt. In den (immer schmaler werdenden) Kanälen sehen wir viele Tiere. Es gibt einen schönen tropischen Garten und Zugang zum Strand. Essen ist auch gut.)
So. 16.11.2004 / 3.Tag
5.20 Uhr Abfahrt nach Tortuguero-Dorf, Treffen mit Barbara. Der Regen hört auf. Kanufahrt durch den
Nationalpark (6 Personen) bis 10 Uhr (Wir sehen im Sonnenschein
Zweites Frühstück in einem Soda im Dorf (Guuut!). Dschungeltrip mit Barbara bis ca. 13.00 Uhr (Wir sehen unter anderem: eine Vogelspinne, Hornissen, diverse Arten Affen, diverse Arten Ameisen, eine Schlegel’sche Viper, Radnetzspinnen, Montezuma-Stirnvögel,…). Dann retour zur Lodge (wir sehen noch Schildkröten und einen schönen Reiher).
Am Nachmittag Strandspaziergang, Pool und Hängematte. Nachts wieder starker Regen.
Fazit: Die Tour mir Barbara ist wirklich sehr zu empfehlen. Übrigens ein Tipp für alle die, die mit Barbara unterwegs sein werden: Sie freut sich sehr über Schokolade und aktuelle Zeitungen! Nachtrag am 28.5.04: Barbara freut sich auch über Brotbackmischungen, die mit einem Brotbackautomaten funktionieren...
Mo. 17.11.2004 / 4. Tag
8.00 Uhr Frühstück. 9.00 Uhr Abfahrt im Regen (Unterwegs noch in der Nähe der Lodge sehen wir direkt neben dem Boot weißgesichtige Kapuzineraffen beim Früchteöffnen und -essen). Bootsfahrt bis Caño Blanco, Umstieg in den Turtlebeach-Lodge-Bus. Mittagessen in Siquirres (Restaurant Tropical World mit schönem Obstbaumgarten, u a. Aki-Pflaume, viele Montezuma Stirnvögel). Eigentlich sollte unser Mietwagen von Adobe dahin gebracht werden. Klappt leider nicht, wir fahren deshalb 30 km mit dem Bus mit (in die für uns falsche Richtung) bis Guapiles. Mietwagenübernahme (Daihatsu Terios). Fahrt über Siquirres, Limon, Cahuita nach Puerto Viejo d. T. Unterwegs viele Frucht- und Pflanzenplantagen.
Ankunft bei den Cariblue Bungalows 2 ½ km außerhalb Richtung Manzanillo im Dunkeln. Schöner Bungalow. Essen auf Grund von Faulheit gleich in der Lodge (teuer, aber nicht besonders gut).
Di. 18.11.2004 / 5. Tag
Sehr gutes Frühstück, die Bungalows stehen in einem wunderschönen tropischen Garten.
Am Vormittag Baden an der Playa Uva (leider sehr hohe Wellen, kein Schwimmen möglich). Danach Ausflug in den Nationalpark Gandoca-Manzanillo. In Manzanillo Mittagessen im Restaurant Maxi (gut und reichlich). Dann wandern wir in Strandnähe durch die Küstenregenwälder. Anfangs geht der Weg durch einen Palmenwald, danach steigt er an und eine kurze Abzweigung links führt auf einen Viewpoint. Teilweise sehr schlammig geht es weiter. Wir lassen uns Zeit und genießen auch die kleinen Buchten.
Abends sehr sehr gutes Essen im Soda Isma in Puerto Viejo: Rondon (Fishstew in Coconutmilk).
Mi. 19.11.2004 / 6. Tag
Nach dem Frühstück Regen. Zeitvertreib zum Fotografieren im Lodge-Garten (u.a. auch ein Pfeilgiftfrosch: gestreifter Blattsteiger). Fahrt nach Bri-Bri zum Geldwechseln. Dann Fahrt nach Cahuita. Wandern im Nationalpark, der sich Richtung Puerto Viejo d.T. erstreckt. (Wir sehen u.a. 2 Faultiere (die ersten selbstentdeckten!), diverse weißgesichtige Kapuzineraffen, Brüllaffen, schöne Schmetterlinge). Das Wetter war zwischendrin ziemlich gut, alles in allem eine der schönsten Touren auf der Reise. Leider war der Wellengang zum Schnorcheln viel zu stark, so dass wir unsere Ausrüstung umsonst mitgetragen hatten.
Abendessen in Cahuita im Cha-Cha-Cha: Lobster und andere Meeresfrüchte. Bestes Essen im Urlaub! (Sehr zu empfehlen, wenn man sich mal was richtig Gutes leisten will.) Rückfahrt nach Puerto Viejo.
Do. 20.11.2004 / 7. Tag
Nach dem Frühstück Abfahrt um 9.15 Uhr. Besuch der Faultieraufzuchtstation in der Lodge Aviarios del Caribe (Es gibt diverse Zweizehen- und Dreizehenfaultiere zu sehen, auch viele Babys und auch einen Wickelbär). Fahrt nach La Selva. Geführte Wanderung in der OTS-Station in La Selva von 14.00 bis 16.30 Uhr (Wir sehen viele schöne alte Bäume, ein Pekari, wieder Bechstein-Aras, die ersten Tukane, Leguane, eine Boa, eine Schildkröte, rote Pfeilgiftfrösche, Kapuziner- und Brüllaffen.) Der Guide strengt sich nicht wirklich an, die meisten Tiere finden wir selbst. Trotzdem hat sich die Tour gelohnt.
Nach der Wanderung Fahrt zur Quinta de Sarapiqui Lodge in La Virgen. Fahrstrecke am Tag insgesamt ca. 3 1/2 – 4 Std. Sehr gutes Abendessen in der Lodge.
Fr. 21.11.2004 / 8. Tag
Nach dem Frühstück Erkunden der Lodge. Es gibt viel zu sehen: einen Schmetterlingsgarten (viele Morpho-Falter, diverse Helikonien-Falter) und einen Froschgarten (rote Pfeilgiftfrösche und Goldbaumsteiger).
Außerdem gibt es diverse Vogelfutter-Stellen, an denen sich viele Vögel (diverse Arten Tangare und Tukane) gut fotografieren lassen. Außerdem liegen unendlich viele biologische Bestimmungsbücher aus. Die Lodge ist nicht nur deshalb sehr empfehlenswert.
Später Fahrt über La Virgen, San Miguel, Rio Cuarto, Aguas Zarcas, Muelle, Tanque nach La Fortuna. In Muelle Besuch des Restaurant Canaris: Auf den Bäumen an der Brücke leben mehr als 50 große grüne Leguane. Pause zum Beobachten und Fotografieren.
Weiterfahrt nach La Fortuna. Nach weiteren 2,5 km Richtung Arenal-See links Auffahrt zur Lomas del Volcan Lodge. Schlechte Straße. Schöner großer Bungalow. Ankunft bei Nebel. Kein Arenal zu sehen.
Tagesfahrzeit ca. 3 Std.
Abends Baden in der Baldi Therme: Wir sehen glühende Lava den Arenal herunterfließen. Es sind zwar jede Menge Touristen da, allerdings fast alle in der Nähe der Bar. Die anderen Pools hat man fast für sich allein. Später Essen in La Fortuna im Rancho La Cascada, eher Massenbetrieb und schlecht.
Sa. 22.11.2004 / 9. Tag
Wir werden durch Brüllaffen geweckt, die gleich hinter uns auf den Bäumen vorbeiziehen. Nach dem Frühstück Fahrt zum Reservat „Puentes Colgantes del Arenal“ am Ende des Arenal-Staudammes auf der rechten Seite. Wanderung im Nationalpark Vulkan Arenal über die Hängebrückensysteme. Leider sehen wir keine Tiere und keine schönen Blumen (hatte ich mir in den Baumwipfeln erhofft, aber leider sind die Brücken da, wo die Bäume nicht blühen). Am Nachmittag leider viel Regen. Deshalb nur etwas wandern im Umfeld der Lodge und relaxen.
Gutes Abendessen in La Fortuna im La Choza de Laurel. Danach wieder Baden in der Baldi Therme.
So. 23.11.2004 / 10.Tag
8.15 Uhr Frühstück. Gutes Wetter. Endlich sehen wir den Aranal komplett! Fahrt am Arenal-See entlang. Mitten auf der Straße stoppt uns ein bettelnder Weißnasenrüsselbär (eine Banane später bin ich um viele gute Fotos reicher). Später kommen Brüllaffen auf einer Telefonleitung daher. Besuch des Jardín Botánico Arenal (mit Schmetterlingsgarten und Schlangen, lohnt sich aber eher nicht). Weiterfahrt über Nuevo Arenal, vorbei an Tilaran bis nach Las Canas. Kurze Rast im Restaurant Rincón Corobicí (es gibt sehr gute selbstgemachte Limonaden). Dann Richtung Norden weiter bis Bagaces. Ab da fahren wir 30 km Schotterstraße bis zur OTS-Station im Nationalpark Palo Verde. Unterwegs sehen wir schon diverse Vögel. Fahrtzeit insgesamt 3 Std. Vor dem Essen kurzer Spaziergang mit vielen gierigen Moskitos. Wir riechen und hören Pekaris. Gutes einfaches Abendessen, sehr einfaches Zimmer (das mit Bad, derzeit das beste der Station).
Mo. 24.11.2004 / 11.Tag
6.30 Uhr Frühstück. Dann Fahrt über einen schlechten „Weg“ bis zum Fluss (Unterwegs sehen wir auf der kurzen Strecke schon Pekaris, eine Schildkröte, Leguane, einen Weißnasenrüsselbär und Reiher). Ab 7.00 Uhr Bootsfahrt auf dem Rio Tempisque, bis zur Isla Pájaros. Wir sehen viele Leguane, Brüllaffen, Krokodile
und viele Vögel: verschiedene Reiher, Kahnschnäbel, rosa Löffler, Ibise, Waldstörche u.a.. Diese Tour ist wirklich sehr empfehlenswert und war eines der Highlights der Reise.
Wir klettern auf den Aussichtsturm der OTS-Station (Man sieht die Marschen mit Zwergsultanshühnern, Reihern, Gelbstirn-Jassanas). Mittagessen. Nachmittags Fahrt zum Sektor Catalina. Gleich zu Beginn sehen wir Weißwedelhirsche. Dann leider überhaupt keine Tiere mehr. Immer schlechtere „Straße“, die in einem See endet. Abbruch und Rückfahrt. Kurzer Abendspaziergang: wieder diverse Weißnasenrüsselbären. Abendessen.
Di. 25.11.2004 / 12.Tag
Bis Mittags bleiben wir noch auf dem Gelände der OTS-Station. Beobachten von weißgesichtigen Kapuzineraffen. Mit einem Guide kurze Wanderung auf dem La Roca Trail (heiß, schöne Aussicht, 2 Bienen, 1 Wespe, 2 Eichhörnchen sonst nix, aber unendlich viele Moskitos, so viele habe ich noch nie gesehen...).
Fazit: Zu dieser Jahreszeit lohnt sich eigentlich nur die Bootstour in Palo Verde. Zur Trockenzeit dagegen kann man in den tropischen Trockenwäldern des Nationalparks sicher besser wandern und sicher noch viel mehr Tiere sehen (z.B. Ameisenbären). Immer positiv: Man trifft kaum andere Touristen.
Fahrt zurück nach Bagaces und dann auf der Interamericana über Las Canas bis zur Abzweigung rechts zur neuen Brücke über den Rio Tempisque. Danach weiter nach Nicoya, und von dort noch eine knappe Stunde bis zur Tankstelle vor Samara. Danach haben wir große Probleme, die Flying Crocodile Lodge zu
finden. Der kürzere Weg führt durch einen Fluss, was wir uns nicht trauen (Versicherungsschutz wäre dann ausgeschlossen). Auf Umwegen landen wir endlich bei der abgelegenen Lodge. Tages-Gesamtfahrtzeit: 4,5 Std. Die Lodge wird von einem deutschen Ehepaar geführt. Wir bekommen einen sehr sehr schönen Bungalow in dem schönen Garten. Abendessen in der Lodge. Es geht sehr familiär zu.
Mi. 26.11.2004 / 13.Tag
Gutes Frühstück. Relaxen im Pool, dann erkunden wir den Strand in Nähe der Lodge: Der sieht besser aus als er ist (flach, schlammig, hohe Wellen, Flussdurchquerung nötig). Am Nachmittag Fahrt nach Samara. Am Ortsende Baden und Relaxen beim Hotel Las Brisas (besserer Strand). Abendessen in Samara im Restaurant Las Brazas (gut). Rückfahrt zur Lodge.
Do. 27.11.2004 / 14.Tag
Frühstück. Ein fauler Tag. Pool. Nacheinander Rundflug mit (dem Lodge-Inhaber und Pilot) Guido in seinem Ultra-Light-Flugzeug (Wir sehen Schildkröten, Fische, leider keine Krokodile). Der Flug war ebenfalls ein echtes Highlight der Reise! Danach wieder relaxen am Pool und im schönen Garten. Unser Bungalow ist so schön, dass man sich auch mal drin aufhalten muss… Abendessen in der Lodge.
Fr. 28.11.2004 / 15.Tag
Frühstück. Baden in der benachbarten „weißen Bucht“ Playa Barrigona (ein wunderschöner abgelegener Traumstrand). Dann Faulenzen am Pool. Fotografieren. Später Fahrt nach Samara und sehr gutes Abendessen im italienischen Restaurant Terra Nostra.
Sa. 29.11.2004 / 16.Tag
10.15 Uhr Abfahrt. Auf den bereits bekannten Straßen fahren wir über Nicoya bis zur Abzweigung Richtung Pto. Moreno. Später über die neue Zufahrtsstraße zur Tempisque Brücke und nach Überquerung des Flusses zur Abzweigung auf die Interamericana. Weiter geht die Fahrt Richtung San Jose. Hinter Puntarenas durch bergige Regionen. Auf der Interamericana bis zur Ausfahrt Atenas. Weiter nach Rincon de Cacao zu den Cabinas Berna Tica. Fahrtzeit ca. 5,5 Std. Es gibt sehr saubere Zimmer, 4 Hunde, 2 wirklich liebe Schweizer Inhaber und einen schönen Garten. Abendessen im Restaurant „Princesa Marina“ (gute Ceviche, Shrimps).
So. 30.11.2004. / 17.Tag
Gutes Frühstück. 7.15 Uhr Abfahrt zum Vulkan Irazu. In San Jose verfahren wir uns total und haben wirklich Probleme, den Weg nach Cartago zu finden. Immer mehr Nebel, je näher wir dem Irazu kommen. Wir hoffen, dass der Gipfel freiliegt und zahlen den vollen teuren Eintrittspreis in den Nationalpark (wichtig: vorher nach dem Wetter oben fragen!) Oben ist es kalt, viel Nebel und Sprühregen. Wir sehen absolut nichts. Durchnässt geben wir auf und fahren zurück nach Cartago. In der Basilica in Cartago (die wichtigste Wallfahrtskirche Mittelamerikas) erleben wir die Messe zum 1. Advent. Weiterfahrt nach Paraiso zum Botanischen Garten Lancaster (lohnenswert: schöne Orchideen und andere Pflanzen, wir sehen auch einen Blauscheitel-Mot-mot). Weiterfahrt ins Orosi-Tal, leider immer schlechteres Wetter, deshalb umrunden wir nur schnell den Cachi-Stausee und fahren die gleiche Strecke zurück. In San Jose haben wir wieder Probleme, erneut finden wir nur schwer zurück. Am Abend essen wir wieder im Restaurant „Princesa Marina“.
Mo. 01.12.2004 / 18.Tag
Frühstück. Dauerregen. Fahrt mit dem Bus über Alajuela nach San Jose zum Einkaufen. Die Stadt finden wir eher wenig interessant und schön (vielleicht lag es am Regen). Wir bummeln und kaufen diverse kleine Souvenirs und essen in einer einladenden Bäckerei. Rückfahrt wieder mit dem Bus.
Di. 02.12.2004 / 19.Tag
6.30 Uhr Frühstück. Das meiste Gepäck deponieren wir bei Gottfried und Dora in der Berna Tica.
8.00 Uhr Autorückgabe bei Adobe (nach ca. 1700 km ohne jegliches Problem). 9.30 Uhr Flug mit der Sansa zur Drake Bay auf der Halbinsel Osa über Puerto Jiménez (kleine Maschine, lustige „Flughäfen“). Ankunft gegen 10.30 Uhr. Jeep- und Bootstransfer zur Punta Marenco Lodge. Ziemlich primitiver Bungalow (Achtung: ganz links der in der oberen Reihe), ein schlechtes Mittagessen, aber die ersten Tukane gleich vor der Tür auf den Bäumen. Dschungeltrip dem Strand entlang zur Mündung vom Rio Claro. Tropen-Regen: Wir sind komplett nass gleichzeitig von Regen, Flussdurchquerung und Meer.
„Trockenlegen“ im Bungalow, kein Licht und ein wirklich schlechtes Abendessen. Schade.
Wir buchen für den nächsten Tag einen Inselausflug und hoffen auf besseres Wetter. Das Zimmer teilen wir mit Kakerlaken!
Mi. 03.12.2004 / 20.Tag
6.30 Uhr Frühstück (ok). Kein Regen, aber bewölkt. Wir sehen 3 rote Aras und Affen. Auf dem Weg zur Bootsanlegestelle sehen wir einen Weißnasenrüsselbär und Kapuzineraffen. Mit dem Boot geht’s zur Isla del Caño. Auf der Überfahrt sehen wir diverse Vögel, einen Buckelwal und Delfine.
Viel Zeit zum Schnorcheln (viele bunte Fische) und für ein Picknick. Auf der Rückfahrt sehen wir wieder Delfine, die durch die Wellen vom Boot springen (wir fahren deshalb eine ganze Weile im Kreis…).
Dann ein Wunder: Wir dürfen in einen anderen Bungalow in der unteren Reihe umziehen. Hier ist alles viel besser und wir haben eine super Aussicht auf Meer und Wald. Da genießen wir den Sonnenuntergang gleich noch viel mehr! Leider wieder ziemlich schlechtes Abendessen.
Do. 04.12.2004 / 21.Tag
Nach dem Aufstehen Tierbeobachtung von unserem Balkon aus. Frühstück mit vielen Tukanen im Blick. Wandern bis zur Bahia Paraiso. Heute Überfahrt per Boot über den Rio Claro (kostenlos). Wir sehen wieder viele Kapuzineraffen, einen Weißnasenrüsselbär und viele rote Aras! Wir bleiben deshalb lange bei der Poor Men’s Paradise Lodge, baden und schnocheln. Am Rückweg treffen wir auf ziemlich aggressive bettelnde Affen (der Anführer will uns kratzen). Pünktlich zum Sonnenuntergang relaxen wir auf unserem Balkon. Essen wieder schlecht.
Fazit: Die Lage der Pta. Marenco Lodge ist traumhaft. Organisation und Essen sind ziemlich schlecht. Die Bungalows in der oberen Reihe sollte man meiden. Das Privatreservat Rio Claro ist aber allemal sehr sehenswert.
Fr. 05.12.2004 / 22. Tag
6.30 Uhr Frühstück. 7.30 Uhr Bootsanlegestelle (ein schöner Specht auf einer Palme). Transfer per Boot und Auto zum „Flughafen“ von Bahia Drake. Wir plaudern nett mit dem „Airport-Chef“, der direkt am Flughafen wohnt. Ca. 10.30 Uhr Rückflug nach San Jose (Flugzeug ist etwas überladen, startet aber doch, nette Pilotin). Übernahme des 2. Mietwagens (Daihatsu Cuore). Fahrt auf dem bekannten Weg zur Berna Tica (Die Hunde begrüßen uns stürmisch). Nachmittags Besuch des Zoos Ave. Abends wieder Essen im Restaurant „Princesa Marina“.
Sa. 06.12.2004 / 23. Tag
Frühstück. 7.45 Uhr Fahrt zum Vulkan Poas. Leider wieder Nebel und keine Sicht. Deshalb zahlen wir auch nur den halben Eintrittspreis. Wanderung zur Laguna Boto, Nebelwald, viele Poor Men’s Umbrella Pflanzen. Nach einiger Zeit geben wir auf, die Sonne schafft es einfach nicht durchzukommen. Anschließend fahren wir noch bis zum rustikalen Restaurant Vara Blanca an der Straßenkreuzung nach San Miguel und trinken frische Erdbeermilchshakes. Dann fahren wir zurück zur Berna Tica. Packen und Abschiednehmen (bei Gottfried und Dora fühlt man sich gut aufgehoben, sie waren die nettesten Gastgeber auf der ganzen Reise). Rückgabe des Mietwagens bei Adobe (nach 200 km). Transfer zum Flughafen. 19.45 Uhr Flug ab San Jose, 22.15 Uhr an Miami. Wieder keinerlei Probleme.
So. 07.12.2004 / 24. Tag
0.25 Uhr Flug ab Miami, 14.30 Uhr an Madrid. 16.50 Uhr Flug ab Madrid, 19.15 Uhr an München.
11.09.200614:21 Uhr
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Antje



