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Warum ist die Banane krumm?
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Beitrag Warum ist die Banane krumm? 
Warum ist die Banane krumm?

Das liegt entgegen des weit verbreiteten Scherzes nicht daran, dass keiner in den Urwald zog und sie gerade bog. Sobald die Blütendeckblätter abgefallen sind, strecken sich die Bananenfinger nach oben und wachsen dem Licht entgegen. Dadurch erhält die Banane ihre charakteristische, leicht gebogene Form.

Machen Bananen glücklich?

Wer morgens schnell in Stimmung kommen will, startet am besten mit Müsli, Joghurt und Banane. Diese Lebensmittel enthalten nämlich den Gute-Laune-Stoff Seratonin, der in unserem Gehirn die Produktion des Glückshormons Endorphin anregt. Wir Deutschen müssen ziemlich gut drauf sein, essen wir doch durchschnittlich 80 Bananen im Jahr, vom Säugling bis zur Oma.

Was heißt eigentlich „Banane“?

Das Wort Banane kommt aus dem Arabischen. „Banan“ heißt dort Finger. Ihren wissenschaftlichen Namen „musa sapientum“ erhielt sie von dem schwedischen Botaniker Carl v. Linné, der sich im 18. Jahrhundert daran machte, die Pflanzenwelt zu klassifizieren. Übersetzt bedeutet dieser lateinische Begriff „die Frucht des weisen Mannes“. So nannten die Soldaten Alexanders des Großen die Banane, als sie auf dem Indienfeldzug kluge Lehrer beim Bananenessen beobachteten.

Baum oder Kraut?


Aus einer Knolle wächst die Bananenpflanze bis zu 5 Meter hoch. Auch wenn man sich zwischen diesen Riesen wie im Wald fühlen kann, ist eine Bananenpflanze genaugenommen kein Baum, denn der Stamm besteht aus lauter ineinander geschachtelten Blättern, die bis zu 6 Meter lang sind. Dieses Gebilde bezeichnet man auch als „Scheinstamm“, weil es ja kein richtiger hölzerner Stamm ist. Deswegen ist die Banane biologisch korrekt den Kräutern zuzuordnen.


Nach 7 bis 9 Monaten steckt eine große dunkelrot-violette Knospe ihre Spitze durch die Blattkrone. An dieser Knospe wachsen später die Bananenfinger. Und während die Knospe weiter und weiter aus der Krone herauswächst und schließlich als langer dicker Stängel zum Boden hängt, reihen sich immer mehr Bananen an dieser sogenannten Staude an. Die einzelne Banane heißt Finger. Ungefähr 14 bis 20 Bananen bilden jeweils eine Hand. Eine Staude wiegt ungefähr 40 kg und besteht aus bis zu 200 Bananen! Nach drei bis vier Monaten sind die Bananen reif und können geerntet werden. Eine richtige Erntezeit gibt es nicht, weil Bananen das ganze Jahr über wachsen.


Süßer Snack oder Hauptnahrungsmittel?

Bei uns gibt es fast nur eine Bananenart zu kaufen. Sie heißt Cavendish, ist relativ groß und gut transportfähig. Wer von euch schon einmal auf den Kanarischen Inseln im Urlaub war, hat vielleicht noch andere Bananenarten probiert: Kleine gelbe oder rötliche, die viel fruchtiger schmecken, oder sogar ganz kleine Baby-Bananen. Weltweit gibt es etwa 400 verschiedene Arten von Bananen! Ganz grob lassen sie sich einteilen in süße Obstbananen, mehlige Kochbananen und Textilbananen. Wie die Namen schon andeuten, handelt es sich bei den Obstbananen um die von uns heiß geliebte Frucht, die man einfach so essen kann. Die Kochbanane dagegen muss zuerst gegart werden, bevor sie genießbar ist. Gekocht und in einem Mörser zerstampft schmeckt sie ein wenig wie Kartoffelbrei und gehört in einigen vielen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zu den Grundnahrungsmitteln. Gar nicht essen kann man die Textilbanane. Aus ihr werden ausschließlich Fasern gewonnen, aus denen zum Beispiel Papier hergestellt werden kann. Interessiert ihr euch für die Herstellung von Bananenpapier?

 



 
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