Geschichte von Golfito
Rund 340 km südöstlich von San José liegt die verschlafene Hafenstadt Golfito, eine der schönsten Städte des Landes, ganz besonders der nördliche Teil, wo ehemals die Amerikaner und Bosse in ihren schönen Holzvillen residierten.
Diese Häuser reflektieren die wunderschöne tropische Architektur der 30er Jahre.
Die Hafenstadt wurde Ende der zwanziger Jahre von der Compania Banañera de Costa Rica gegründet und innerhalb kurzer Zeit zu einem florierenden Handelszentrum ausgebaut.
Golfito hatte den wichtigsten Hafen am südlichen Ende von Costa Rica, aber seine Bedeutung ist in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen.
1984 verließ die Gesellschaft Golfito und schenkte das gesamte Gelände dem Staat.
Ein Jahr später wurde das Gebiet zum »Refugio National de Vida Silvestre«, einer Art eingeschränkten Naturschutzgebietes erklärt.
Im April 1990 wurde eine "Zollfreizone" errichtet, das Ticos und Ausländer aus allen Teilen des Landes anzieht.
Dieser neue Duty - Free Tourismus und ein in sich um Golfito entwickelter Eco -Tourismus führten zu einer Art Wiederbelebung der Region.
Immer mehr Traveller zieht es hierher, um unter anderem das Golfito Naturreservat oder einen botanischen Garten zu besuchen, eine Bootsfahrt im Golfo Dulce (süsser Golf) oder auf dem Rio Coto zu erleben.








