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Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Reiseberichte und aktuelle Infos zu Costa Rica.

Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Strubi » 14.03.2013, 12:02

Da jetzt unser Urlaub hinter uns liegt und mir das Forum im Voraus bei der Planung sehr geholfen hat, möchte ich auch etwas „zurück geben“. Daher hier ein Bericht unserer knapp 3 wöchigen Rundreise in Costa Rica.
Insgesamt hatten wir acht Stationen, an denen wir Halt gemacht haben. Das hört sich viel an, war aber machbar und nicht stressig, auch wenn wir an manchen Ecken vllt gern den ein oder anderen Tag länger geblieben wären.
Die Hotels sowie den Mietwagen hatten wir im Voraus von Deutschland aus ausgesucht und gebucht. War uns ansonsten etwas unsicher und wir hatten auch keine Lust, während unserer Reise Zeit für die Suche nach geeigneten Unterkünften zu verschleudern. Jetzt im Nachhinein würde ich auch sagen, dass wir alles richtig gemacht haben. Uns hat kein Hotel enttäuscht.

Tag 1: Frankfurt - San Jose
Morgens um kurz nach 10 ging es mit Delta los von Frankfurt über Atlanta nach San Jose. Der Flug war in Ordnung.
Das erste „Highlight“ gab es dann am Flughafen in Atlanta. Meine Freundin sagt plötzlich: „Den Typ da kenne ich irgendwo her“. Und wir waren uns dann beide sicher, dass wir diesen „Typ“ schon mal irgendwo gesehen haben, konnten ihn aber nicht einordnen. Nachdem wir ihn kurze Zeit später noch mal sahen, gingen wir auf ihn zu und fragten, ob er uns auch kenne. Letztendlich stellte sich heraus, dass wir uns letztes Jahr in einem Hotel in Sri Lanka kennen gelernt hatten… Zufälle gibt’s… War schon irgendwie verrückt.
Abends um neun landeten wir dann in San Jose und waren kaputt und froh als wir endlich in unserer Unterkunft ankamen und ins Bett fallen konnten.

Tag 2: San Jose – Drake Bay
Am Morgen holte uns der Shuttle-Service von Europcar an unserer Unterkunft ab, um uns zur Übergabestation zu bringen. Dort ging dann alles reibungslos, wir bekamen den reservierten Daihatsu Bego in einem sehr guten Zustand und konnten loslegen. Nach den ersten paar Kilometern im Auto stellte sich dann auch heraus, dass das Autofahren in einem „fremden Land“ bei weitem kein solches Problem ist, wie vorher angenommen. Auch, dass wir kein Navi hatten, hat sich zu keinem Zeitpunkt unserer Reise als negativ heraus gestellt. Wir haben alles schnell gefunden und im Notfall muss man eben mal kurz nachfragen.
Auf dem Weg nach Sierpe hielten wir an der Brücke über den Rio Tarcoles um die meist darunter liegenden Krokodile zu beobachten. Man sah sofort, dass es sich um die in den Reiseführern beschriebene Brücke handelt, da wir nicht die einzigen Leute dort waren :wink: . Aber es hat sich gelohnt. So viele Krokodile auf einem Fleck sieht man woanders wohl eher nicht (wir haben sie danach jedenfalls nur noch einzeln gesehen).
Nach ca. 5 Std. waren wir dann in Sierpe, wo wir das Auto auf einem bewachten Parkplatz abstellten und nach einer kurzen Wartezeit das Boot in Richtung Drake Bay bestiegen. Die Fahrt über den Fluss, vorbei an Mangroven und an der Küste entlang war sehr schön. An der Bucht erwartete uns Miguel, der Besitzer unserer Unterkunft für die nächsten 3 Nächte, die Finca Maresia. Die Finca stellte sich als wunderbare Anlage umrandet mit Dschungel heraus, wodurch eine klasse Atmosphäre vorhanden war. Von der Terrasse des „Haupthauses“ konnte man das ganze Gelände überblicken. Schön war, dass das Abendessen gemeinsam an einer großen Tafel stattfand. Dadurch lernte man viele Leute aus unterschiedlichen Ländern kennen, was wirklich sehr interessant war.
Nach Sonnenuntergang machten wir noch die etwa 2,5Std. lange „Night-Tour“ mit Tracy. Dabei sahen wir unterschiedliche Spinnen, kleine Schlangen, Frösche und einiges mehr. Es war sehr interessant, gerade weil Tracy mit sehr viel Enthusiasmus dabei war.

Tag 3: Schnorcheln an der Cano Island
Nach dem Frühstück brachen wir zu unserer Schnorcheltour an der Cano Island auf. Auf der Fahrt dorthin sahen wir schon die ersten Delfine. An der Insel angekommen, merkte man schon, dass das Wasser um einiges klarer war als noch an der Küste vor dem Festland. Die Strände der Insel sind sehr schön, jedoch nicht für längere Aufenthalte freigegeben (Naturschutzgebiet).
Für uns war es die erste „richtige“ Schnorcheltour, daher konnten wir nur erahnen, was uns erwartet. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wir sahen bunte Fische, große Fischschwärme, einen Hai, einen Stachelrochen sowie einen Manta. Das Highlight war eine Meeresschildkröte, die ca. 1-2m an mir vorbei schwamm.
Auf dem Rückweg sahen wir dann wieder Delfine. Dieses Mal sind sie jedoch direkt neben und vor unserem Boot geschwommen, was ein wirklich tolles Erlebnis war.
Bevor die Tour dann zu Ende machten wir noch ein Picknick am Playa San Josecito. Das war ein schöner Abschluss, da es ein toller Strand ist und vor allem weil wir dort rote Aras in den Bäumen sitzen sahen und ihnen beim Fressen zuschauen konnten.
Als wir dann zwischen 14 und 15 Uhr wieder in der Finca waren, war nur noch Entspannung in der Hängematte angesagt.

Tag 4: Ausflug in den Corcovado NP
Da der Ausflug früh startete, frühstückten wir um kurz vor 6 und machten uns dann auf den Weg. Wir wurden mit dem Boot abgeholt und fuhren dann entlang der Küste (die Strände sind wild und natürlich, aber sehr schön) zur Station Sirena im NP Corcovado.
Auf der Suche nach Tieren wanderten wir dort 5-6 Std. mit unserem Guide über die Pfade um die Station herum. Die Geräuschkulisse im Regenwald ist wirklich atemberaubend und auch die Pflanzenwelt weiß zu beeindrucken. Und dann sahen wir natürlich auch viele Tiere. Z.B. alle vier Affenarten (toll waren vor allem die Totenkopfäffchen, die plötzlich in einer großen Gruppe sehr nah an uns herankamen), ein Krokodil, Leguane und andere Echsen, Agutis, versch. Vögel und auch einen Tapir. Raubkatzen sowie die manchmal im Rio Sirena gesichteten Bullenhaie blieben uns leider verwehrt.
Sollten wir noch mal nach Costa Rica kommen, dann würde ich mich wohl mal an einem mehrtägigen Trekking durch den NP Corcovado versuchen. Ich denke, das ist ein einmaliges Erlebnis und die Wahrscheinlichkeit vllt auch mal eine Raubkatze zu sehen steigt auch.
Am Rest des Tages stand dann wieder mal die Entspannung in der Finca im Vordergrund.

Tag 5: Drake Bay – Uvita
Mit dem ersten Boot ging es am Morgen zurück nach Sierpe, wo wir unser Auto holten und dann in ca. einer Std. etwas nördlich zur Finca Bavaria am NP Marino Ballena fuhren. Die Finca hatte gemütliche Zimmer, ein tolles tropisches Gelände mit Pool und einen traumhaften Ausblick über den Dschungel zum Pazifik.
Nach der Ankunft machten wir eine kleine Wanderung durch einen Bachlauf (mit Sichtung eines sehr großen Leguans und eines Agutis) zu drei kleinen Wasserfällen, die auf dem Gelände der Finca liegen. Dort konnte man in kleinen Becken baden, was bei den hohen Temperaturen sehr schön war.
Am Nachmittag machten wir dann noch einen kleinen Ausflug zur Playa Ventanas. Dieser palmengesäumte Strand ist auf beiden Seiten mit Felsen begrenzt, durch die Höhlen vom Strand bis zum Ozean führen. Das war wohl mit der schönste Strand, den wir in Costa Rica gesehen haben.
Am Abend genossen wir dann noch den Ausblick beim Sonnenuntergang.

Tag 6: Walbeobachtung
Morgens, nachdem wir vom Gebrüll der Brüllaffen aufwachten, noch vor dem Frühstück machten wir auf Rat von Willi, dem Betreiber der Finca, den von ihm so genannten „Morning-Hike“ über das Gelände. Der Weg führte durch den Dschungel brachte den Kreislauf am Morgen schön in Schwung.
Nach dem Frühstück ging es dann in den NP raus auf’s Meer, Wal sichten. Nach einiger Zeit sahen wir dann auch die ersten Delfine. Wale wollten sich aber nicht blicken lassen. Nachdem unsere Hoffnung schon langsam schwindete war es dann aber doch soweit. Und dann aber so richtig. Wir sahen einen männlichen und einen weiblichen Buckelwal mit Jungtier. Und wäre das nicht schon Erlebnis genug, sind sie „für uns“ auch noch gesprungen. Das ist wirklich ein beeindruckendes Ereignis, wenn solch große Tiere aus dem Wasser herausschießen.
Nachmittags war dann Erholung am Pool angesagt. Aber auch von dort konnte man gut Tiere beobachten. So kamen zwei Tukane vorbei und auch Kolibris ließen sich immer wieder blicken.
Am Abend war dann noch ein schöner Grillabend auf der Terrasse des Haupthauses, was ein schöner „Abschluss“ auf der Finca Bavaria war.

Tag 7: NP Manuel Antonio
Da dieser Tag eigentlich nur als eine Art Zwischenstopp zwischen Uvita und dem NP Rincon de la Vieja dienen sollte, war das die einzige Unterkunft (Villa Kristina), in der wir nur eine Nacht verbrachten.
Wir fuhren also morgens an der Finca Bavaria los und waren nach etwas mehr als einer Std. in Quepos. Nachdem wir unsere Sachen in der Villa Kristina abgestellt hatten ging es auch gleich los in den NP Manuell Antonio. Und dieser ist genau so, wie er in den Reiseführern beschrieben wird. Auf der einen Seite wirklich sehr schön (die Playa Manuel Antonio ist wohl der schönste Strand, den wir auf unserer Reise gesehen haben) und mit guten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung (wir sahen einen grünen und einen schwarzen Leguan, viele andere kleine Echsen, eine recht große grüne Schlange, Kapuzineräffchen aus nächster Nähe, Waschbären, Agutis, Faultiere und einige Vögel). Auf der anderen Seite kommt sich gerade auf dem Hauptweg wirklich fast vor wie im Zoo. Auf den etwas „abgeschiedeneren“ Wegen wird’s dann etwas besser.
Letztendlich war es aber ein schöner Tag und wir bereuen es nicht, dass wir uns den Park angeschaut haben.

Tag 8: Manuel Antonio – NP Rincon de la Vieja
Nachdem morgens eine Brüllaffenfamilie direkt in den Bäumen vor unserer Unterkunft vorbei „marschierte“ und uns weckte, ging es dann weiter in Richtung Norden zum NP Rincon de la Vieja. Je nördlicher man kam, desto trockener wurde die Landschaft und ein Großteil der Bäume hatten ihre Blätter abgeworfen (Trockenwald). Die Vegetation ist hier eine völlig andere als noch an der Südpazifikküste.
Nach 3-4 Std. kamen wir in der Hacienda Guachepelin am Rande des NP Rincon de la Vieja an. Sie hat einen Pool und auch die Räume sind sehr geräumig. Für uns war es trotzdem die Unterkunft, die uns am wenigsten gefallen hat (was nicht heißt, dass sie schlecht wäre), da sie aufgrund ihrer Größe recht unpersönlich ist. Schön war wiederum aber, dass auf dem riesigen Gelände heiße Quellen vorhanden waren, die man kostenlos nutzen konnte. Das haben wir am Nachmittag dann auch gleich ausgenutzt. Das Baden in den heißen Quellen und die Schlammpackungen (die man dann im kalten Bach nebenan wieder abspülen muss) waren wirklich sehr entspannend.

Tag 9: NP Rincon de la Vieja
Dieses Mal weckten uns nicht die Brüllaffen sondern der sehr starke und laute Wind. Es war teilweise so stark, dass wir „Angst“ hatten, dass der NP geschlossen sein könnte. War aber dann nicht der Fall, nur Wanderweg zum Gipfel war gesperrt. Aufgrund tief hängender Wolken konnten wir diesen auch leider nicht sehen.
Wir wanderten dann auf einem Rundweg, an dem man vulkanische Aktivität selbst „erleben“ kann. Man kommt vorbei an heißen Quellen, blubbernden heißen Schlammlöchern und man riecht immer wieder den Schwefel in der Luft. Auch die Natur selber ist recht abwechslungsreich. Zuerst wanderten wir durch Bergwald mit teilweise riesigen Bäumen und Bächen, um dann irgendwann durch trockenere ca. 2-3m hohe buschartige Gewächse zu laufen. Auf Tiere (Brüll- und Kapuzineraffen, Agutis und Nasenbären) sind wir natürlich auch gestoßen.
Da wir diesen Rundweg nach 2-3 Std. beendet hatten, entschieden wir uns dazu noch zu einem Wasserfall zu laufen. Diese Strecke war etwas länger, aber man kommt am Ende auch bei einem sehr schönen Wasserfall heraus.
Nachdem wir den ganzen Tag im NP verbracht haben und ca. 15km „über Stock und Stein“ gewandert sind, waren wir dann auch irgendwann froh als wir abends im Hotel entspannen konnten.

Tag 10: Rincon de la Vieja – Monteverde / Santa Elena
Auf dem Weg nach Monteverde hatten wir teilweise einen tollen Blick auf den Golf von Nicoya. Und ab einem bestimmten Punkt ging es dann eine ganze Zeit über eine Schotterpiste bis nach Santa Elena, wo wir für die nächsten 2 Nächte in der Arco Iris Lodge (schönes Gelände am Rande von Santa Elena, gemütliche Bungalows) übernachteten.
Am Nachmittag machten wir eine Hängebrücken-Tour. Dabei kamen wir das erste Mal mit dem Nebelwald in Berührung. Der Nebelwald ist deutlich feuchter als die Wälder, die wir vorher auf unserer Reise gesehen haben. Die Bäume sind voller Moose und anderer Pflanzen und die Vegetation ist generell sehr dicht. Es war interessant, den Wald mal aus einer anderen Perspektive zu sehen (von oben bzw. auf Höhe der Baumkronen). Das Preis – Leistungs-Verhältnis war jedoch nicht so gut. Für das, was wir bekamen, war es uns im Nachhinein zu teuer. Nochmal würden wir das wohl nicht machen.

Tag 11: Curi Cancha Schutzgebiet
Aufgrund der Empfehlung der Rezeption unserer Lodge besuchten wir nicht das Monterverde-Schutzgebiet, sondern das an dieses angrenzende Schutzgebiet Curi Cancha. Dort sollten weniger Touristen als beim „großen Bruder“ sein und daher die Wahrscheinlichkeit auf Tiere zu treffen höher. Wir haben diese Entscheidung nicht bereut. Nebelwald hatten wir auch dort. Und die Tierbeobachtung klappte auch super (ob es wirklich weniger Touristen gibt, kann ich nicht einschätzen, da wir nicht in Monteverde waren). Jedenfalls waren wir noch keine viertel Std. dort und schon sahen wir ein Quetzal-Pärchen in einem Baum sitzen. Auch ansonsten sahen wir viele Vögel (Kolibris, grüne Papageien…), dazu ein Reh und eine Nasenbärenfamilie.
Nachdem wir nachmittags im Hotel entspannt haben, machten wir dann abends noch eine „Nachtwanderung“. Es war recht interessant, obwohl es recht touristisch war. Man sieht nachts eben doch ganz andere Tiere als am Tag. So waren zwei Vogelspinnen, eine Schlange, schlafende Vögel, Füchse, ein Opossum und unterschiedliche Insekten dabei.

Tag 12: Santa Elena – Arenal-See
In ca. 2 Std. ging es zur Ceibatree-Lodge in der Nähe von Nuevo Arenal am Arenal-See. Auch diese Unterkunft unter deutscher Leitung war sehr schön und man hatte einen tollen Ausblick auf den Arenal-See. Der Name der Lodge kommt von dem riesigen Ceibatree, der direkt neben Lodge steht.
Nachmittags machten wir dann einen Ausflug an den Vulkan Arenal und wanderten dort auf den Lavafeldern vom Ausbruch von 1986. Dabei kommt man erst durch Regenwald (wo wir wieder Affen und eine kleine Schlange sahen) und an einem kleinen See vorbei, bevor man dann wirklich über das Vulkangestein läuft. Von dort hatten wir auch einen tollen Blick auf den Vulkan, auch wenn die Spitze leider etwas in den Wolken lag. Der Anblick war trotzdem imposant.

Tag 13: NP Volcan Tenorio
Nach einer ca. 2 stündigen Fahrt (es war eigentlich nicht so weit, aufgrund von zwischenzeitlichen Schotterpisten hat es sich aber hingezogen) sind wir am Eingang des NP angekommen. Das Wetter meinte es an diesem Tag leider nicht so gut mit uns. Es gab immer wieder leichte Schauern und die Wege im Park waren sehr matschig. Tiere sahen wir hier leider kaum. Jedoch entschädigte ein großer Wasserfall am Rio Celeste für die entstandenen „Mühen“. Das Wasser im Becken hatte eine milchig-blaue Farbe, welche wohl durch eine chemische Reaktion nach Zusammenfluss zweier Flüsse entsteht. Weiter ging es dann eben genau zu der Stelle, an dem sich beide Flüsse treffen.
Den Tag beendeten wir dann abends in einem kleinen Restaurant in Nuevo Arenal.

Tag 14: Arenal-See – Tortuguero
Die Fahrt von der Ceibatree-Lodge nach La Pavona, wo wir unser Auto für die nächsten 2 Tage auf einem bewachten Parkplatz abstellten, dauerte ca. 3-4 Std. Leider verpassten wir das öffentliche Boot, welches dort mittags in Richtung Tortuguero ablegt. Somit mussten wir einige Stunden auf das nächste warten. Die Bootsfahrt selber dauerte dann etwa 1,5 Std. und führte über Flüsse und Kanäle durch den Dschungel bis in das Tortuguero-Gebiet. Auf manchen Abschnitten des Flusses war der Wasserspiegel recht niedrig, weshalb der „Kapitän“ aufpassen musste, dass wir nicht aufsetzen.
Als wir in der Rana Roja Lodge ankamen war es schon dunkel, somit war außer Abendessen nicht mehr viel los an diesem Tag. Die Unterkunft selber war sehr schön und lag mitten im Wald (im wahrsten Sinne des Wortes) direkt an einem der Kanäle. Sie teilte sich ein großes Gelände sowie einen Pool mit einem anderen Hotel, was sich aber nicht negativ bemerkbar machte. Einziger Nachteil der Lodge, dass man nur per Wassertaxi ins Dorf Tortuguero und zum NP-Eingang kommt. Generell ist das Boot das einzige richtige Fortbewegungsmittel in dieser Gegend.

Tag 15: NP Tortuguero
An diesem Tag stand eine Kanu-Fahrt über die Kanäle durch den Regenwald auf dem Plan. Es ging früh los und Gott sei Dank hörte es pünktlich zum Start auf zu regnen (es hatte die ganze Nacht in Strömen geregnet, aber deshalb nennt es sich eben auch REGENwald :wink: ). Durch die lautlose Fahrt mit dem Kanu kommt man teilweise sehr nah an die Tiere heran. Wir sahen viele Wasservögel, unterschiedliche Echsen, kleine Schildkröten, einige Kaimane und hörten das Geschrei der Brüllaffen.
Als wir wieder im Dorf Tortuguero ankamen, hatte gerade eine Art „Spielmannszug“ seinen Auftritt. Er bestand ausschließlich aus Kindern und Jugendlichen machte eine Art Samba-Rhythmen. War wirklich witzig. Das Dorf hat noch eine gewisse Ursprünglichkeit, was ganz interessant war.
Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg um den NP noch mal zu Fuß ein wenig zu erkunden. Vorher mussten wir jedoch Gummistiefel leihen, da man den Pfad nicht mit anderen Schuhen betreten darf. Der Pfad selber war jetzt nichts Besonderes (gerade, wenn man vorher schon einige andere Wanderungen durch andere NPs Costa Ricas gemacht hat. Einige Affen sahen wir aber trotzdem noch.
Zurück im Hotel erkundigte ich noch etwas das Hotelgelände, wobei ich feststellte, dass man an einigen Ecken ganz gut Vögel beobachten konnte. Auch einen sehr schönen Helmbasilisk entdeckte ich.

Tag 16: Tortuguero – Cocles
Am nächsten Morgen brachen wir früh auf und nahmen das erste Boot zurück nach La Pavona. Auf dem Weg sahen wir ein Krokodil nur ein paar Meter neben dem Boot auf einer Sandbank liegen.
Mit dem Auto ging es dann in Richtung südliche Karibikküste zu unserer letzten Unterkunft, dem Rio Cocles, etwas südlich von Puerto Viejo. Es war ein schönes kleines Gelände mit direktem Zugang zur Playa Cocles.
Eigentlich wollten wir die knapp 3 Tage zum Abschluss noch mal zum Entspannen, Baden, Schnorcheln und je nach Lust und Laune zu Ausflügen entweder in den NP Cahuita oder in das Schutzgebiet Ganoca Manzanillo nutzen. Aber leider kommt es manchmal eben doch anders als man denkt.
Aber erstmal war noch alles gut. Es war sonnig, wir machten einen schönen Strandspaziergang genossen einfach den Tag.

Tag 17: Rio Cocles
Es regnete die ganze Nacht und auch am Morgen gab es immer wieder Schauern, womit Schnorcheln schon mal flach viel. Wir entschieden uns dann, das Jaguar Rescue Center zu besuchen, welches sich um verletzte, kranke und verwaiste Tiere kümmert. Man sieht viele in Costa Rica vorkommende Tiere. Wir haben z.B. verschiedene Schlangen, einen jungen Ozelot, einen Papagei, Tukane, Rehe und einiges mehr zu Gesicht bekommen. Das kann sich aber immer wieder ändern, da gesunde Tiere wieder ausgesiedelt werden und natürlich auch neue Tiere dazukommen können. Das Highlight war dann der Besuch des Babyaffengeheges. Man sollte sich ruhig verhalten und nicht nach den Tieren greifen. Sollten sie aber auf einen zukommen, durfte man sie an sich hochklettern lassen, wenn man denn wollte. So rangelten zwei Brüllaffenbabys auf meinem Arm und Schulter miteinander und ein junger Klammeraffe interessierte sich sehr für meine Haare. Laut meiner Freundin ein sehr schönes Bild, wie ich „vom Affe gelaust“ wurde :lol: (Foto konnte wir leider keins machen, da wir auf Rat der Tierpflegerin lieber keine Kamera mit hinein nehmen sollten). Auf jeden Fall war es eine schöne und faszinierende Erfahrung.
Da das Wetter kaum besser wurde, entschieden wir uns dazu den Rest des Tages in der Hängematte auf unserem „Balkon“ zu verbringen.

Tag 18: Rio Cocles
Heute war das Wetter deutlich besser. Die Sonne schien, kaum eine Wolke am Himmel und auch das Meer viel ruhiger. Wäre sicher ein guter Tag zum Baden und Schnorcheln gewesen…
Joa, wäre es, wenn ich nicht krank geworden wäre. Es fing schon in der Nacht an und setzte sich über fast den ganzen Tag fort. Ich fühlte mich richtig schlapp, hatte evtl. auch Fieber (wir hatten kein Thermometer dabei) und die Toilette sollte auch nicht allzu weit entfernt sein :wink: . Gegen Nachmittag wurde es etwas besser, also gingen wir noch mal ans Meer, um wenigstens noch etwas vom Tag zu haben.

Tag 19: Cocles – San Jose
Nachdem wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt hatten (mir ging es wieder besser), mussten wir uns so langsam verabschieden, denn am nächsten Tag ging das Flugzeug und wir mussten noch nach San Jose. Die Fahrt dauerte ca. 5 Std. und wir fanden auch den Weg durch San Jose glücklicherweise auf Anhieb. Nachdem die Rückgabe des Autos ohne Probleme klappte, brachte uns der Shuttle-Service von Europcar zu unserer Unterkunft, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

Tag 20: San Jose – Frankfurt
Rückflug ging um 8:00 und wir machten, wie auf dem Hinflug, einen Zwischenstopp in Atlanta. Um 7:50 deutscher Zeit (durch die Zeitverschiebung waren wir dann schon einen Tag weiter) landeten wir dann wieder im kalten Deutschland.

Fazit:
Es war ein wirklich toller Urlaub. Und abgesehen von den etwas unglücklichen letzten Tagen war alles so, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Wetter hat größtenteils mitgespielt (meistens Sonne oder zumindest kein Regen, Temperaturen um 30°C an den Küsten, etwas kühler in den etwas höheren Gebieten im Landesinneren) und die unterschiedlichen Gegenden sind sehr abwechslungsreich und alle auf ihre Art faszinierend.
Einzig vom Essen war ich etwas enttäuscht. Unserer Meinung nach etwas eintönig und langweilig. Kein Vergleich z.B. mit dem Essen auf Sri Lanka (für mich persönlich jedenfalls), wo wir im Jahr zuvor waren. Überrascht waren wir auch von den doch recht hohen Preisen vor allem für Lebensmittel in Supermärkten. Dass Costa Rica kein übermäßig günstiges Land ist, war uns bewusst. Aber die Preise lagen teilweise (deutlich) über deutschem Niveau.
Aber hey, lasst euch davon nicht abschrecken. Wer viel sehen will auf relativ kleinen Raum, der macht mit Costa Rica als Reiseziel sicherlich keinen Fehler.

So, das ist jetzt doch ganz schön viel geworden. Aber ich denke, das zeugt davon, dass uns der Urlaub sehr gut gefallen hat.

Gruß Strubi
Strubi
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon bernet » 16.03.2013, 01:46

Hallo Strubi.

Auch wenn CR 3 Monate hinter uns liegt, ab und zu schaue ich noch hier rein, um zu sehen, was andere in CR erlebt haben.
Von deinem Bericht kennen wir "nur" Tenori. Wir müssen sicher noch mal hin :D .

Apropos Zufall.
Wir fliegen nächstes Jahr nach Sri Lanka.
Deshalb bin ich etwas mehr im SL-Forum.
Beste Grüße
BerNet
www.bernet-karlsruhe.de
bernet
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Strubi » 16.03.2013, 03:46

Hallo Bernet,

Sri Lanka kann ich auch nur empfehlen. Hat ähnlich wie Costa Rica auf einer relativ kleinen Fläche recht viel zu bieten. Von der Vielfalt der Natur ist CR vllt nen Tick "besser", dafür sieht man in Sir Lanka in einigen NPs (und mit viel Glück auch außerhalb) mehr größere Säugetiere (Elefanten, Büffel, Leoparden...). Außerdem ist Sri Lanka mE kulturell interessanter.
Ich könnte jetzt aber nicht entscheiden, was mir insgesamt besser gefallen hat. Sind beides tolle Länder.
Strubi
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon East » 31.03.2013, 05:20

Hallo Strubi,

das ist ja mal ein toller Reisebericht mit super Sehenswürdigketen in Costa Rica. Ich werde nächsten November selber eine Costa Rica Runreise machen und habe auch schon viel über einige der Ziele, von denen Ihr hier erzählt gelesen. Ich selber möchte auch 2 bis 3 Nationalparks besuchen und solche Stationen wie Isla del Cano, Volcan Tenorio oder Totuguero stehen auch auf meinen Programm.
Leider sind die Informationen, im Internet bezüglich der Preise für Bootfahrten(bsp. Drake - Isla del Cano) oder Eintrittspreise für die Nationalsparks sehr unterschiedlich.
Könntest du mir da genauere Angaben geben?
Du hast geschrieben das Ihr alles von Deutschland aus gebucht habt (Auto, Hotel) und es sich auch im Nachhinein besser war.
Ich selber möchte, außer den Flug nichts im Voraus buchen.
Möchte auch gerne mit Bus, Bahn, Boot durch Costa Rica reisen und werde auch in Hostels übernachten. Ist dies ei NAchteil und schlußendlich teuerer als wenn ich mir fr 3 Wochen ein Mietauto holen würde?

Grüße
East
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Dirk29 » 31.03.2013, 11:28

Ich denk mal Mietauto ist um einiges teurer. Vor allem wenn ihr auch in Hostels uebernachten wollt. Dann stellt sich schon mal die Frage nach dem Parkplatz. Sonst kanns passieren dass am naechsten Morgen das Mietauto geknackt ist, und ihr einen Haufen Probleme am Hals habt. Ich reise immer minimalistisch, aber das ist meine persoenliche Einstellung. Ist aber auf jeden Fall billiger, und problemloser.

Gruss Dirk
Dirk29
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Strubi » 01.04.2013, 11:02

Hallo East,

also bzgl. der Preise: Der Eintritt in die meisten NPs kostet 10$ pro Person. In manchen etwas mehr (z.B. Monteverde), in manchen etwas weniger (z.B. Marino Ballena).
Die Schnorcheltour an der Cano Island kostete bei uns 75$ pro Person. Dafür war halt der Eintrittspreis in das Schutzgebiet, die Bootsfahrt (inkl. Sichtung von Delfinen), das Schnorcheln sowie ein Picknick an einem schönen Strand dabei. Die Tour hat insgesamt ca. 6Std gedauert. Ich denke Preise und Tour werden sich da auch bei anderen Anbietern (sofern es denn welche gibt) nicht großartig unterscheiden.

Also teurer ist es mit Bus wohl auf keinen Fall. Hat halt beides seine Vor- und Nachteile. Bus ist günstiger und man kommt eher mit Einheimischen in Kontakt. Dafür ist man mit dem Auto flexibler und man spart Zeit.
Wir würden wieder einen Mietwagen nehmen. Aber da muss jeder für sich entscheiden, was einem wichtiger ist und was man möchte. Ein allgemeingültiges "das eine ist besser als das andere" gibt es da nicht.
Strubi
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Bloebbe » 06.04.2013, 14:02

Hallo Strubi,
Ich habe unsere Rundreise noch einmal umgeplant und nun auch die Drake Bay und dort die Finca Maresia ins Auge gefasst. Sieht ja toll aus und man hört nur Gutes, aber wie ist es denn mit der Entfernung zum Dorf bzw. Strand? Wie lange läuft man bzw. Kannst Du sagen, ob der auf der Webseite beworbene Shuttle-Service zuverlässig funktioniert? Dank und Gruß, Britta
Bloebbe
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Strubi » 07.04.2013, 03:18

Bloebbe hat geschrieben:Hallo Strubi,
Ich habe unsere Rundreise noch einmal umgeplant und nun auch die Drake Bay und dort die Finca Maresia ins Auge gefasst. Sieht ja toll aus und man hört nur Gutes, aber wie ist es denn mit der Entfernung zum Dorf bzw. Strand? Wie lange läuft man bzw. Kannst Du sagen, ob der auf der Webseite beworbene Shuttle-Service zuverlässig funktioniert? Dank und Gruß, Britta


Also die Finca Maresia ist schon etwas entfernt von Dorf und Strand. War für uns aber kein Problem. Zu den Tour-Starts (Schnorcheln und Corcovado NP) hat uns Miguel immer hingefahren und auch wieder abgeholt. Ob er euch jetzt "einfach so" auch zum Strand oder ins Dorf fährt, weiß ich nicht, da wir diesbezüglich gar nicht gefragt haben. Der Weg zum Strand von der Finca aus soll aber auch sehr schön sein (wir haben ihn wegen mangelnder Zeit gar nicht genutzt).
Ansonsten ist die Finca wirklich zu empfehlen. Tolle Bungalows, tolle Anlage...
Strubi
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon mila » 09.04.2013, 05:55

Strubi hat geschrieben:
Bloebbe hat geschrieben:Hallo Strubi,
Ich habe unsere Rundreise noch einmal umgeplant und nun auch die Drake Bay und dort die Finca Maresia ins Auge gefasst. Sieht ja toll aus und man hört nur Gutes, aber wie ist es denn mit der Entfernung zum Dorf bzw. Strand? Wie lange läuft man bzw. Kannst Du sagen, ob der auf der Webseite beworbene Shuttle-Service zuverlässig funktioniert? Dank und Gruß, Britta


Also die Finca Maresia ist schon etwas entfernt von Dorf und Strand. War für uns aber kein Problem. Zu den Tour-Starts (Schnorcheln und Corcovado NP) hat uns Miguel immer hingefahren und auch wieder abgeholt. Ob er euch jetzt "einfach so" auch zum Strand oder ins Dorf fährt, weiß ich nicht, da wir diesbezüglich gar nicht gefragt haben. Der Weg zum Strand von der Finca aus soll aber auch sehr schön sein (wir haben ihn wegen mangelnder Zeit gar nicht genutzt).
Ansonsten ist die Finca wirklich zu empfehlen. Tolle Bungalows, tolle Anlage...


Ich denke, die Finca Maresia wäre genau das, was wir uns vorstellen. Zum Baden werden wir auf unserer Reise sonst genug kommen... :wink:
Welche NP-Tour könnt ihr empfehlen? Ab San Pedrillo oder ab Sirena?
2010: Australia – West Coast
2011: Laos & Thailand
2012: Australia – East Coast
2013: Costa Rica
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon Strubi » 09.04.2013, 06:13

mila hat geschrieben:
Strubi hat geschrieben:
Bloebbe hat geschrieben:Hallo Strubi,
Ich habe unsere Rundreise noch einmal umgeplant und nun auch die Drake Bay und dort die Finca Maresia ins Auge gefasst. Sieht ja toll aus und man hört nur Gutes, aber wie ist es denn mit der Entfernung zum Dorf bzw. Strand? Wie lange läuft man bzw. Kannst Du sagen, ob der auf der Webseite beworbene Shuttle-Service zuverlässig funktioniert? Dank und Gruß, Britta


Also die Finca Maresia ist schon etwas entfernt von Dorf und Strand. War für uns aber kein Problem. Zu den Tour-Starts (Schnorcheln und Corcovado NP) hat uns Miguel immer hingefahren und auch wieder abgeholt. Ob er euch jetzt "einfach so" auch zum Strand oder ins Dorf fährt, weiß ich nicht, da wir diesbezüglich gar nicht gefragt haben. Der Weg zum Strand von der Finca aus soll aber auch sehr schön sein (wir haben ihn wegen mangelnder Zeit gar nicht genutzt).
Ansonsten ist die Finca wirklich zu empfehlen. Tolle Bungalows, tolle Anlage...


Ich denke, die Finca Maresia wäre genau das, was wir uns vorstellen. Zum Baden werden wir auf unserer Reise sonst genug kommen... :wink:
Welche NP-Tour könnt ihr empfehlen? Ab San Pedrillo oder ab Sirena?


Wir haben die Sirena-Tour gemacht. Einfach aus dem Grund, weil man fast überall liest, dass man dort die besten Chancen auf Tiersichtungen hat. War auch wirklich gut. Wir haben z.B. alle 4 in CR lebenden Affenarten, einen Tapir, verschiedene Vögel, Krokodile, andere Echsen, Insekten, usw. gesehen. Und sollte gerade Flut herrschen, wenn ihr da seid, dann könnt ihr mit etwas Glück evtl. sogar Bullenhaie im Rio Sirena sehen.

Das heißt aber nicht, dass die Tour zur Station Pedrillo nicht gut wäre. Kann ich nur eben nicht einschätzen, weil wir sie nicht gemacht haben. Diese Tour wäre aber z.B. 10$ günstiger gewesen, da es nicht so weit entfernt ist von der Drake Bay.
Strubi
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Re: Reisebericht Costa Rica-Rundreise vom 09.02.-01.03.13

Beitragvon mila » 10.04.2013, 00:58

Danke Strubi für die Infos zu den Touren. Wir haben's uns einfach gemacht und planen nun drei volle Tage im Corcovado ein. Also liegen zwei Touren drin (Pedrillo und Sirena) sowie eine Tour zur Isla del Cano. :wink:
2010: Australia – West Coast
2011: Laos & Thailand
2012: Australia – East Coast
2013: Costa Rica
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mila
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